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Land kauft Schloss Ludwigsburg

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Land kauft Schloss Ludwigsburg

19.06.2019, 18:00 Uhr | dpa

Land kauft Schloss Ludwigsburg. Schloss Ludwigsburg

Blick auf das Schloss Ludwigsburg bei Greifswald im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Foto: Stefan Sauer/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Land Mecklenburg-Vorpommern kann das marode Renaissance-Schloss Ludwigsburg bei Greifswald für den symbolischen Preis von drei Euro kaufen. Der Landtag stimmte dem Vorhaben am Mittwoch zu. Anschließend soll das Schloss saniert und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Kosten dafür werden auf 40 Millionen Euro geschätzt, wie Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) sagte. Der Bund sei bereit, davon die Hälfte zu tragen. "Ich finde, das ist ein gutes Geschäft." Den Angaben zufolge gehört das Schloss derzeit drei Eigentümern. Jeder von ihnen soll einen Euro bekommen.

Ludwigsburg gehört zu den letzten erhaltenen Schlössern der Pommerschen Herzöge. Es wurde 1577 bis 1592 im Auftrag von Herzog Ernst Ludwig zu Pommern-Wolgast errichtet, wie aus dem Antrag der Regierung hervorgeht. 1810 erwarb die Familie Weissenborn das Schloss und behielt es bis 1945. Nach der Wende kaufte die Familie den Bau von der Gemeinde Loissin zurück. Sie schaffte es aber nicht, den Bau adäquat zu sanieren. Ein Verein engagierte sich. Trotzdem ist das Haus heute in einem baulich desolaten Zustand. Die Möglichkeiten der ortsansässigen Akteure reichten für eine Rettung nicht aus, hieß es.

Die jetzt mögliche Sanierung des Pommernschlosses sei ein wertvoller Beitrag für die regionale Identität, lobte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD). Zuletzt hatte das Land im Jahr 2008 das Barockschloss Bothmer in Klütz vom Landkreis Nordwestmecklenburg erworben und für 18,5 Millionen Euro saniert. Es wurde im Mai 2015 als Museum eröffnet. Im Landeseigentum befinden sich weiter die Schlösser Schwerin, Wiligrad, Ludwigslust, Güstrow, Mirow, Hohenzieritz und Granitz auf Rügen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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