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Robra: Mitteldeutsche Schlösserstiftung soll 2019 starten

Magdeburg  

Robra: Mitteldeutsche Schlösserstiftung soll 2019 starten

19.06.2019, 20:00 Uhr | dpa

Robra: Mitteldeutsche Schlösserstiftung soll 2019 starten. Rainer Robra

Rainer Robra (CDU), Sachsen-Anhalts Kulturminister, sitzt im Plenarsaal. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archivbild (Quelle: dpa)

Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (CDU) sieht die Weichen für eine gemeinsame Mitteldeutsche Schlösserstiftung mit dem Freistaat Thüringen gestellt. Ein entsprechender Staatsvertrag könnte, die Zustimmung der Parlamente vorausgesetzt, im Herbst abgeschlossen werden, sagte Robra am Mittwoch in Magdeburg. Ziel sei, dass die Stiftung noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehme. In den grundlegenden Punkten herrsche zwischen den beteiligten Ländern und dem Bund Einigkeit. Noch offene Fragen sollten in der kommenden Woche bei einem gemeinsamen Gespräch in Berlin geklärt werden.

Der Bund hat für die kommenden acht Jahren für jedes Land insgesamt jeweils 100 Millionen Euro Förderung in Aussicht gestellt. Beide Länder müssten den gleichen Anteil als Kofinanzierung aufbringen. Das Geld sei bereits im Bundeshaushalt für 2019 eingestellt. Die Gesamtinvestitionssumme betrage damit 400 Millionen Euro. Das Geld soll laut Robra je zur Hälfte in beiden Ländern eingesetzt werden, obwohl Thüringen den kleineren Teil in die gemeinsame Stiftung einbringt. Noch nicht abschließend geklärt sei die Frage, inwieweit der Bund sich auch an den Betriebskosten beteilige.

Inhaltliches und organisatorisches Vorbild sei die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. In der Mitteldeutschen Schlösserstiftung, die ihren Sitz in Halle und Erfurt haben soll, würden die bisherigen Landesstiftungen aufgehen, die sich mit dem Erhalt von Schlössern, Burgen und Parks beschäftigen. Sachsen-Anhalt würde die 18 Objekte seiner bisherigen Kulturstiftung einbringen. Die Aufnahme weiterer Objekte sei in gegenseitigem Einvernehmen möglich, sagte Robra.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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