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Linke will mit Ramelow an der Spitze in den Wahlkampf ziehen

Erfurt  

Linke will mit Ramelow an der Spitze in den Wahlkampf ziehen

19.06.2019, 21:40 Uhr | dpa

Linke will mit Ramelow an der Spitze in den Wahlkampf ziehen. Bodo Ramelow

Bodo Ramelow. Foto: Bodo Schackow (Quelle: dpa)

Die Linke in Thüringen will mit Bodo Ramelow an der Spitze in die Landtagswahl am 27. Oktober ziehen. Der 63-Jährige, der seit Ende 2014 als Ministerpräsident eine rot-rot-grüne Regierung führt, steht auf Platz eins des Listenvorschlags, auf den sich der Vorstand der Landespartei und Vertreter der Kreisverbände am Mittwoch in Erfurt einigten. Die Liste soll bei einem Parteitag am Wochenende endgültig beschlossen werden. Auf dem zweiten Platz steht die Fraktionsvorsitzende und Landesparteichefin Susanne Hennig-Wellsow, gefolgt von Sozialministerin Heike Werner und Steffen Dittes.

Die Linke will ihre Landesliste paritätisch mit Männern und Frauen besetzen. Auf den Listenplätzen fünf und sechs stehen Anja Müller und Christian Schaft. "Wenn mit uns wieder eine neue Regierung entsteht, sind ihre Mitglieder gebeten, ihre Mandate abzugeben", sagte Hennig-Wellsow. Bei der Linken trenne man das Mandat vom Amt. Ihrer Ansicht nach sei mit dem Vorschlag auch eine Erneuerung der Fraktion möglich. Acht Abgeordnete würden teils aus Altersgründen aussteigen. Dazu gehören laut Hennig-Wellsow unter anderem der derzeitige kommunalpolitische Sprecher der Fraktion, Frank Kuschel, und Vize-Landtagspräsidentin Margit Jung.

Im aktuellen Thüringer Landtag ist die Linke mit 28 Abgeordneten vertreten. Bei der Landtagswahl 2014 hatte die Partei 28,2 Prozent erreicht und neun Direktmandate geholt. In Umfragen stand die Linke zuletzt bei etwa 25 Prozent. Eine Online-Umfrage von "Spiegel Online" und dem Meinungsforschungsinstitut Civey, die vor gut einer Woche veröffentlicht wurde, sah die Partei bei 20,8 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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