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Flüchtlinge: Kaiserslautern und Trier bereit zur Aufnahme

Berlin  

Flüchtlinge: Kaiserslautern und Trier bereit zur Aufnahme

20.06.2019, 07:03 Uhr | dpa

Kaiserslautern und Trier gehören zu insgesamt mehr als 50 deutschen Städten, die aus Seenot aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aufnehmen wollen. Dem Bundesinnenministerium zufolge sind die beiden Kommunen die einzigen Gemeinden aus Rheinland-Pfalz, die schriftlich ihre Bereitschaft zur Aufnahme bekundet haben.

Die Verwaltungen von Kaiserslautern und von Trier bestätigten die Angaben. In beiden Kommunen bilde ein Beschluss des jeweiligen Stadtrats die Grundlage für die Aufnahme in die Liste, hieß es. Der (heutige) Donnerstag gilt als Weltflüchtlingstag - er wurde von den Vereinten Nationen zum 20. Juni ins Leben gerufen.

In Trier hatte der Stadtrat im September 2018 einen gemeinsamen Antrag unter anderem der Fraktionen CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP angenommen. Darin heißt es etwa: "Die Stadt Trier erklärt sich bereit, auch für im Mittelmeer gerettete Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren eigenen humanitären Beitrag fortzusetzen, der schon jetzt über das hinaus geht, wozu sie durch Gesetz und Moral verpflichtet ist." Der Oberbürgermeister solle dies in einem offenen Brief der Bundesregierung mitteilen.

In Kaiserslautern beschloss der Stadtrat ebenfalls im September 2018 ein sogenanntes "Signal für Humanität". "Unsere Stadt kann und will in Not geratene Geflüchtete aufnehmen - genauso wie andere Städte und Kommunen in Deutschland es bereits angeboten haben", hieß es unter anderem in einer Vorlage der Partei Die Linke. "Wir wollen uns gegen die vermeintlich herrschende Stimmung stellen, dass Zäune und Mauern statt eines gerechten europäischen Verteilsystems die Not der Geflüchteten lösen könnten. Wir wollen ein Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl und für die Integration Geflüchteter setzen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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