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Auto wird für Menschen in MV immer wichtiger

Schwerin  

Auto wird für Menschen in MV immer wichtiger

20.06.2019, 12:11 Uhr | dpa

Das eigene Auto wird für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern immer wichtiger. Fast 78 Prozent aller Haushalte im Land besaßen im vergangenen Jahr mindestens einen Wagen, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Vor zehn Jahren (2008) seien es knapp 75 Prozent gewesen und noch einmal zehn Jahre (1998) zuvor rund 72 Prozent.

Weniger als ein Viertel der Haushalte kann oder will demnach auf das eigene Auto verzichten. "Sei es für den täglichen Arbeitsweg, die Eigenversorgung oder die Absicherung sozialer Anbindung und kultureller Teilhabe - zumindest in der Fläche ist der Pkw die dominante private Mobilitätslösung", erklärte Frauke Kusenack vom Statistikamt. Vor allem Familien mit Kindern sind auf den Wagen angewiesen: Während auf 100 Ein-Personen-Haushalte im vergangenen Jahr 57 Pkw kamen, gab es rechnerisch 171,3 Pkw in 100 Vier-Personen-Haushalten.

In den Stadtstaaten mit kurzen Wegen, gut ausgebautem Nahverkehr und wenig Parkraum haben dem Amt zufolge weniger Menschen ein eigenes Auto. In Berlin sind es 48,9 Prozent der Privathaushalte, in Hamburg 56,6 Prozent und in Bremen 61,3 Prozent. In vielen anderen Flächenländern stehen aber noch mehr Autos als in MV vor dem Haus oder in der Garage. Für Rheinland-Pfalz weist das Amt für 86,6 Prozent der Haushalte eines oder mehrere Autos aus, im Saarland sind es 85,8 Prozent und in Brandenburg 83,3 Prozent.

Die Daten sind Ergebnis von Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS). Alle fünf Jahre werden bundesweit auf freiwilliger Basis private Haushalte unter anderem zu ihrer Ausstattung mit langlebigen Gebrauchsgütern befragt. In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Angaben 2018 für mehr als 1600 Privathaushalte erhoben und hochgerechnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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