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Totschlag wegen Drogenschulden: Strafe neu verhandelt

Erfurt  

Totschlag wegen Drogenschulden: Strafe neu verhandelt

21.06.2019, 15:06 Uhr | dpa

Totschlag wegen Drogenschulden: Strafe neu verhandelt. Landgericht Erfurt

Das Landgericht Erfurt. Foto: Martin Schutt/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen tödlicher Messerstiche ist ein 26-Jähriger in Erfurt zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das teilte ein Sprecher des Landgerichts Erfurt nach der Berufungsverhandlung am Freitag mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Verurteilte hatte mit seiner Freundin im März 2017 in Weimar einem damals 18-Jährigen aufgelauert, weil das Opfer ihm 240 Euro aus Drogengeschäften schuldete. Mit einem Messer, das die Frau mit sich führte, stach er dem Opfer gezielt in den Hals und traf dabei die Hauptschlagader. Der junge Mann starb wenige Minuten später.

Der Fall hat bereits eine Vorgeschichte vor Gericht: Der 26-Jährige war 2018 wegen Totschlags und versuchter räuberischer Erpressung zu einer höheren Haftstrafe verurteilt worden, ging aber erfolgreich dagegen vor. Die Frau wurde damals zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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