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Investor Becca will mit Kaiserslautern in die 1. Liga

Luxemburg  

Investor Becca will mit Kaiserslautern in die 1. Liga

23.06.2019, 08:36 Uhr | dpa

Investor Becca will mit Kaiserslautern in die 1. Liga. Kaiserslautern erhält Lizenz für die 3. Liga

Rote Leitkegel stehen um einen auf den Rasen gesprühten Schriftzug "1. FCK". Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Der beim 1. FC Kaiserslautern als Investor tätige Flavio Becca hat die Vorwürfe der Geldwäsche und der Veruntreuung von Firmengeldern zurückgewiesen. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Es wird sich alles aufklären. Ich habe volles Vertrauen in die Luxemburger Justiz. Es ist in meinen Firmen alles transparent dokumentiert", sagte der Bauunternehmer der "Bild am Sonntag".

Der 56-Jährige muss sich nach einem Beschluss des luxemburgischen Kassationsgerichtshofs von Anfang Juni vor einem Gericht des Großherzogtums wegen der Vorwürfe verantworten. Sein Anwalt hatte bereits betont, dass die Entscheidung des Kassationsgerichtshofes nichts mit einer Affäre um angebliche Korruption beim Bau von zwei Einkaufszentren zu tun habe.

Becca war im Mai in Deutschland durch seinen Einstieg beim finanzschwachen Drittligisten Kaiserslautern bekannt geworden. Er hatte dem Verein ein Darlehen über 2,6 Millionen Euro gewährt und weitere Investitionen in den Verein angekündigt. Auf die Frage, warum er sich "das Chaos in Lautern" antue, antwortete der Luxemburger: "Weil ich sehr gerne sehr schwere Projekte angehe und Herausforderungen liebe."

Sein Ziel sei es nicht, "dauerhaft in der zweiten Liga zu spielen", sagte Becca vor einer weiteren Drittliga-Saison. Der Verein brauche "unbedingt eine verbesserte Infrastruktur". Er habe sich verpflichtet, "in den nächsten Jahren bis zu 25 Millionen in den Wiederaufstieg zu investieren", betonte Becca. "Diese Summe kann man nicht einfach durch die Anzahl der Jahre teilen. Denn in der dritten Liga wird mehr Geld benötigt als in der zweiten und in der ersten. Das Anschubkapital muss also höher sein. Deshalb ist die Bundesliga mein Ziel. Ich bin ein Investor, kein Mäzen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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