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Wissenschaftler graben mit neuer Strategie in Grube Messel

Messel  

Wissenschaftler graben mit neuer Strategie in Grube Messel

24.06.2019, 12:50 Uhr | dpa

Wissenschaftler graben mit neuer Strategie in Grube Messel. Grabungen in der Grube Messel

Mitglieder des Museumsvereins Messel und des Senckenberg-Grabungsteams sitzen bei einer gemeinsamen Grabung zusammen. Foto: Sonja Wedmann/Senckenberg/Archiv (Quelle: dpa)

Im Unesco-Weltnaturerbe Grube Messel wird mit neuer Strategie wieder nach Fossilien gegraben. Nachdem bereits Anfang Juni eine Woche lang nach Fundstücken der Erdgeschichte gesucht wurde, hat die Saison nun offiziell begonnen, wie das Senckenberg Forschungsinstitut am Montag berichtete. Vor zwei Jahren wurden die wissenschaftlichen Untersuchungen aufgrund neuer Richtlinien für die paläontologische Forschung in Hessen eingestellt. Bereits im vergangenen Jahr absolvierte Senckenberg dann zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Hessischen Landesmuseum eine erfolgreiche Probegrabung in Südhessen.

Die Grube Messel gehört seit 1992 dem Land Hessen und wird von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (Frankfurt) betrieben. Zu den spektakulärsten Entdeckungen aus der Zeit vor 48 Millionen Jahren zählen der Halbaffe "Ida" und die Urpferdchen. Die Grube ist eine von wenigen Unesco-Weltnaturerbestätten in Deutschland. Die feingeschichteten Ölschiefer dort beinhalten zahlreiche und einzigartig erhaltene Fossilien und bieten so die Möglichkeit, einen Blick in Umweltbedingungen vergangener Zeiten zu werfen.

Vor zwei Jahren wurde die seit dem Jahr 1975 laufenden Grabungen unterbrochen, um die bisherige Grabungs- und Dokumentationsmethodik zu überprüfen. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt wurde während der Probegrabung des vergangenen Jahres eine neue Strategie entwickelt. Diese soll es künftig ermöglichen, paläontologische Forschung in der Grube Messel zu betreiben und dabei den Ölschiefer so gut es geht zu bewahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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