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Kretschmann lobt Arbeit von Nobelpreisträger

Stuttgart  

Kretschmann lobt Arbeit von Nobelpreisträger

24.06.2019, 16:06 Uhr | dpa

Kretschmann lobt Arbeit von Nobelpreisträger. Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/Archivbild (Quelle: dpa)

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat bei einem Gespräch in Stuttgart das Engagement des kongolesischen Friedensnobelpreisträgers Denis Mukwege hervorgehoben und weitere Hilfe seines Bundeslandes zugesagt. "Dr. Mukwege führt einen mutigen Kampf gegen sexualisierte Kriegsgewalt", sagte Kretschmann laut vorab veröffentlichter Mitteilung am Montag. Die Landesregierung werde sich auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen für Frauen, die unter den Folgen von Krieg litten.

Mukwege behandelt in einem Krankenhaus im Osten des afrikanischen Landes vergewaltigte Frauen und ihre oft ebenfalls misshandelten Kinder. Auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund hatte er zuletzt die Bundesrepublik und die EU aufgerufen, nach jahrelanger Gewalt und Plünderung der Bodenschätze in seiner Heimat zu intervenieren. Die Welt bleibe "gleichgültig", sagte er. Hintergrund der Konflikte sei die Gier nach Bodenschätzen wie Kobalt, die für den technologischen Fortschritt im Westen wichtig seien. Kobalt ist Rohstoff etwa für Batteriezellen und Akkus.

Neben Mukwege hatte die irakische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad den Nobelpreis erhalten. Sie kämpft gegen die Versklavung ihrer jesidischen Glaubensschwestern durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Kretschmann sagte zu, die humanitäre Hilfe für die Region und vor allem für die dort verfolgten Frauen auch nach dem militärischen Sieg gegen den IS fortsetzen. "Der Krieg gegen den IS ist vorbei, doch unsere Hilfe muss bleiben", sagte Kretschmann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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