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Nahverkehr: Rechnungshof und Verkehrsverbünde fordern Ausbau

München  

Nahverkehr: Rechnungshof und Verkehrsverbünde fordern Ausbau

25.06.2019, 01:33 Uhr | dpa

Nahverkehr: Rechnungshof und Verkehrsverbünde fordern Ausbau. Bushaltestelle im Regen

Eine Haltestelle der Regionalverkehr Oberbayern GmbH steht an einer Landstraße im Regen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild (Quelle: dpa)

In völlig überfüllte S- und U-Bahnen müssen sich Pendler jeden Morgen in München quetschen - dazu kommen immer wieder Störungen und Ausfälle. Die Verkehrsverbünde von München (MVV) und Nürnberg (VGN) sowie der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) fordern deswegen einen schnellen und effizienten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Bayern. Nicht nur in den Ballungsräumen sehen die Experten Handlungsbedarf, sondern auch im ländlichen Raum. Sie werden am Dienstag (13.00) vor dem Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr des bayerischen Landtags in München ihre Einschätzung vorstellen.

In ihren Statements, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlagen, sprachen sich die Fachleute für die Erweiterung des städtischen Angebots auf das Umland aus. Der ORH erklärte, Stadt-Umland- Bahnen, "also eine Ausdehnung der innerstädtischen Straßenbahnnetze auf die umgebenden Regionen", sollten angestrebt werden. Auch die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) schrieb in ihrem Statement: "Im unmittelbaren Stadt-Umland-Bereich der Landeshauptstadt München empfehlen wir, den Bau grenzüberschreitender Tram- und U-Bahnen zu untersuchen."

Die Anbindung von Orten mit nahe gelegenen S-Bahn-Haltestellen durch Busse oder den Bau eigener S-Bahngleise koste aber viel Geld, so der Tenor. Dafür könnten die Großstädte eine City-Maut für Autofahrer erheben, erklärten die Fachleute der Verkehrsverbünde und der Rechnungshof.

In ihren Stellungnahmen kritisierten MVV und VGN die Dauer der Genehmigungs- und Planungsverfahren als großen "Hemmschuh". Der MVG zufolge vergehen von der ersten Idee einer neuen Straßenbahnstrecke bis zur Inbetriebnahme rund zehn Jahre.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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