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Waldbrandgefahr in Brandenburg weiter hoch

Potsdam  

Waldbrandgefahr in Brandenburg weiter hoch

25.06.2019, 08:53 Uhr | dpa

Waldbrandgefahr in Brandenburg weiter hoch. Hubschrauber der Bundespolizei bei Löscharbeiten

Ein Hubschrauber der Bundespolizei bei Löscharbeiten in einem Waldstück in der Lieberoser Heide. Foto: Bundespolizei (Quelle: dpa)

Nach dem erneuten Ausbrechen von Waldbränden in Brandenburg bleibt die Gefahr vor weiteren Feuern hoch. Vor allem der Süden und Westen des Bundeslandes könnten am Dienstag bedroht sein - hier herrscht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen die höchste Gefahrenstufe für Waldbrände.

In der Lieberoser Heide (Dahme-Spreewald) war am Montag erneut ein Feuer ausgebrochen. Bis das Feuer dort gelöscht ist, könne es noch einige Tage dauern, berichtete ein Polizeisprecher am frühen Dienstagmorgen. Über Nacht hatte sich das Feuer auf eine Fläche von rund 100 Hektar ausgeweitet. Am Montagabend hatte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel, noch von einer Brandfläche von mehr als 70 Hektar gesprochen. Nach Angaben der Polizei brannte es in der munitionsverseuchten sogenannten "roten Zone". Zwei weitere Hubschrauber der Bundespolizei sollten die Löscharbeiten am Dienstag unterstützen.

In der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus hatte es bereits im Juli 2018 auf einer Fläche von 400 Hektar gebrannt, Anfang Juni 2019 dann erneut auf 1000 Quadratmetern. Das Problem dort ist, dass Feuer fast nur aus der Luft bekämpft werden können, weil sich im Boden des ehemaligen Truppenübungsplatzes möglicherweise noch Munition befindet.

Gegen Abend brach zudem auch in Jüterbog ein weiteres Feuer aus - nach Angaben von Engel jedoch auf zunächst nur kleiner Fläche.

Derzeit gilt nach Angaben des Umweltministeriums in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Barnim, Havelland sowie Spree-Neiße und Cottbus schon die höchste Waldbrandwarnstufe fünf. Engel rechnet damit, dass in den kommenden Tagen landesweit Stufe fünf gelten wird. Seit Jahresanfang wurden den Angaben zufolge 220 Waldbrände im Land registriert. 885 Hektar waren betroffen.

Nach Angaben von Engel bereitet vor allem der immer wieder aufkommende Wind Sorgen. Schon ein Funke reiche wegen der Trockenheit aus, um einen Brand zu entfachen. Am Dienstag klettern die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf mehr als 31 Grad, im Norden möglicherweise sogar auf bis zu 36 Grad. Am Mittwoch werden in der Region Temperaturen um 34 bis 39 Grad erwartet. Vor allem in Südbrandenburg soll es sehr heiß werden. Niederschläge seien nicht zu erwarten, teilte der Wetterdienst mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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