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Sommer auf Rekordkurs: Am Mittwoch wir besonders geschwitzt

Stuttgart  

Sommer auf Rekordkurs: Am Mittwoch wir besonders geschwitzt

25.06.2019, 14:35 Uhr | dpa

Sommer auf Rekordkurs: Am Mittwoch wir besonders geschwitzt. Sommer, Sonne, Sonnenblumen

Die Sonne scheint von einem blauen Himmel zwischen zwei Sonnenblumen hindurch. Foto: Felix Kästle (Quelle: dpa)

Heiß, heißer, am heißesten: Die Hitze legt in den kommenden Tagen in Baden-Württemberg mit jedem Tag ein bisschen zu - am Mittwoch könnte der bisherige Juni-Rekord geknackt werden und sogar das gemessene Allzeithoch wackelt. Im Westen - am Rhein und bei Freiburg - rechnen Meteorologen nach Aussagen vom Montag mit Temperaturen um 40 Grad, im Raum Stuttgart sind dann 38 Grad möglich. "Die Sonne kann fast ungestört scheinen, es kommt viel warme Luft aus Afrika zu uns", sagte die Meteorologin Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Am Dienstag können es demnach bis zu 36 Grad werden - etwa entlang des Neckars oder am Oberrhein. Am Mittwoch sollen diese Werte vereinzelt übertroffen werden - etwa im Rhein-Main-Gebiet. "Es kann bis zu 39 Grad warm werden. Mancherorts könnte sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden", sagte Krüger. Somit stehen die Chancen in den kommenden Tagen gut, dass die 1947 im baden-württembergischen Bühlertal gemessene Juni-Rekordtemperatur von 38,5 Grad auch im Südwesten geknackt wird. Die Unwettergefahr ist laut Krüger hingegen bundesweit durch die trockene Luft relativ gering.

Den Allzeit-Hitzerekord in Deutschland hält Kitzingen in Bayern: Sowohl am 5. Juli 2015 als auch am 7. August 2015 registrierte der DWD an der dortigen Messstation 40,3 Grad Celsius. "Es liegt im Bereich des Möglichen, dass auch dieser Rekord übertroffen wird", sagte der DWD-Meteorologe Andreas Friedrich. Schließlich gehe es nur um wenige Zehntel Grad. In Baden-Württemberg gibt es laut DWD gleich drei Rekordhalter: Ebenfalls am 7. August 2015 lag die Temperatur in Bad-Mergentheim bei 40,2 Grad. Am 13. August 2003 hatten zuvor bereits Karlsruhe und Freiburg diesen Wert erreicht.

Etwas Aufatmen kann der Südwesten zum Beginn der kommenden Woche: Laut DWD sinken die Temperaturen dann etwas, erreichen aber nach wie vor 30 bis 33 Grad.

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) warnte vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Hitze von Hoch "Ulla". Temperaturen, die über längere Zeit bei weit über 30 Grad liegen, könnten Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein auslösen, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. "Im schlimmsten Fall kann die extreme Hitze lebensbedrohlich sein", wird Lucha zitiert.

Hitzebedingte Beschwerden könnten sich etwa in Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Erbrechen äußern. Im Alter und bei Pflegebedürftigkeit lasse das Durstgefühl oft nach, was zu gesundheitlichen Problemen führen könne. Der Minister warnte, Kinder oder geschwächte Personen dürften "niemals - auch nicht für kurze Zeit" - in geparkten Fahrzeugen zurückgelassen werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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