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Heiß, heißer, Hessen: Regierung warnt vor extremer Belastung

Offenbach am Main  

Heiß, heißer, Hessen: Regierung warnt vor extremer Belastung

25.06.2019, 14:47 Uhr | dpa

Heiß, heißer, Hessen: Regierung warnt vor extremer Belastung. Trinken bei Hitze

Eine Frau trinkt im Sonnenschein aus einer Flasche sprudelndes Mineralwasser. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Quelle: dpa)

Das Schwitzen geht weiter: Am Mittwoch setzen die Temperaturen in Hessen noch einen drauf. Bei sonnigem und trockenem Wetter steigen die Werte in Teilen Südhessens auf 39 Grad, sonst liegen die Höchstwerte bei 33 bis 37 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Womöglich wird sogar ein Hitzerekord aus dem Jahr 1947 geknackt. Das hessische Sozialministerium warnte derweil vor einer "extremen Hitzebelastung", der DWD vor "ungewohnt hohen Werten" bei der UV-Strahlung.

Zudem greift am Mittwoch die Hitzewarnstufe 2 nach dem Hessischen Hitzewarnsystem. Das liege daran, dass dann am vierten Tag in Folge gefühlte Temperaturen über 32 Grad erwartet werden, wie das Sozialministerium erklärte. "Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere in den dicht bebauten Stadtgebieten von Darmstadt, Frankfurt am Main, Kassel, Offenbach und Wiesbaden zu rechnen."

Da die Temperaturen für den Frühsommer sehr hoch sind, könnte im Süden des Landes ein mehr als 70 Jahre alter Hitzerekord gebrochen werden. Der bisherige hessische Juni-Höchstwert liegt bei 38,2 Grad am 27. Juni 1947 im Frankfurter Westend. Bundesweit sind es 38,5 Grad, die ebenfalls am 27. sowie am 28. Juni 1947 im baden-württembergischen Bühlertal gemessen wurden.

Den Allzeit-Hitzerekord in Deutschland hält das bayerische Kitzingen: Sowohl am 5. Juli 2015 sowie am 7. August 2015 registrierte der DWD an der dortigen Messstation 40,3 Grad Celsius.

Aber wie kann man sich vor der brütenden Hitze und der hohen UV-Belastung schützen? Längere Aufenthalte im Freien sollten bis zum Nachmittag vermieden werden, rät der DWD. Selbst im Schatten seien schützende Kleidung wie ein Hut sowie Sonnencreme ratsam.

Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen seien in praller Sonne und bei hoher Hitze gefährdet "Halten Sie sich in kühlen Räumen auf, vermeiden Sie körperliche Aktivitäten, halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen und öffnen Sie sie erst nachts zum Lüften", erklärte Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne).

Doch wirkliche Abkühlung ist auch dann nicht in Sicht. Die Nächte auf Mittwoch und Donnerstag werden voraussichtlich sehr warm. Verbreitet wird es wohl "tropische Nächte" geben mit Temperaturen, die über der 20-Grad-Marke liegen. "Im Rhein-Main-Gebiet werden sogar 23 Grad erreicht", sagte DWD-Meteorologe Andreas Friedrich.

Derweil denken die Frankfurter Bäderbetriebe über eine Verlängerung der Freibad-Öffnungszeiten nach. Von ersten Bädern seien diesbezüglich positive Signale gekommen, hieß es. So könnte beispielsweise das Brentanobad im Stadtteil Rödelheim womöglich ab Donnerstag oder Freitag eine Stunde länger - also bis 21.00 Uhr - geöffnet sein.

Auch am Donnerstag bleibt es laut DWD heiß und trocken, auch wenn die Temperaturen ein wenig zurückgehen. Im Norden sind es laut Prognose angenehme 26, 27 Grad. Im Süden werden aber noch bis zu 34 Grad erwartet. Ohnehin hat die Hitze den Süden fest im Griff: Dort werden bis 1. Juli tagsüber durchgehend über 30 Grad erwartet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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