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Millionen-Förderung für Waldbesitzer zur Schadholzentfernung

Mainz  

Millionen-Förderung für Waldbesitzer zur Schadholzentfernung

25.06.2019, 15:56 Uhr | dpa

Millionen-Förderung für Waldbesitzer zur Schadholzentfernung. Schadholzentfernung

Zahlreiche, vom Fichtenborkenkäfer befallene Fichten. Foto: Swen Pförtner (Quelle: dpa)

Die angesichts der Dürre und des Schädlingsbefalls den Waldbesitzern zugesagten Hilfen dürften in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr in die Millionen gehen. Bislang seien von Waldbesitzern 1200 Anzeigen zu erfolgten Maßnahmen eingegangen, berichtete Umweltstaatssekretär Thomas Griese (Grüne) am Dienstag im Umweltausschuss des Landtages in Mainz. Das in dem Zusammenhang erwartete Fördervolumen liege bei rund 2,8 Millionen Euro allein für das erste Halbjahr 2019. Jens Jacob, Leiter der Forstabteilung bei Landesforsten Rheinland-Pfalz, sagte im Ausschuss, er gehe davon aus, dass dieser Betrag auch ausgezahlt werde.

Gefördert werden seit Anfang dieses Jahres erfolgte Maßnahmen zur Beseitigung von Schadholz, um die Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen. Staatssekretär Griese sprach von einer "Daueraufgabe", die es zu meistern gelte. Bereits vor einigen Monaten hatte der Bundesrat auf Antrag von Rheinland-Pfalz mehr Geld vom Bund für Forstbetriebe zum Ausgleich von Dürreschäden gefordert. Die vom Bund in Aussicht gestellten Mitteln von 25 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren seien zu wenig.

Griese äußerte nun die Hoffnung, dass sich in Berlin etwas bewege und verwies auf ein Schreiben des Agrar-Staatssekretärs auf Bundesebene, Hermann Onko Aeikens. Demnach ziehe der Bund in Betracht, die Finanzausstattung anzupassen. In dem Schreiben sei auch die Rede davon, dass im laufenden Jahr bundesweit von rund 35 Millionen Kubikmetern an Schadholz ausgegangen werde und damit noch mehr als die etwa 32 Millionen im Jahr zuvor.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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