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Brandenburger SPD gegen Vorschlag für früheren Kohleausstieg

Potsdam  

Brandenburger SPD gegen Vorschlag für früheren Kohleausstieg

25.06.2019, 17:55 Uhr | dpa

Brandenburger SPD gegen Vorschlag für früheren Kohleausstieg. Erik Stohn (SPD)

Erik Stohn, Generalsekretär der Brandenburger SPD. Foto: Bernd Settnik/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Brandenburger SPD lehnt den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder für einen schnelleren Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 ab. "Wer so agiert, irritiert Menschen, torpediert strukturierte Prozesse und hilft am Ende den Feinden der Demokratie", kritisierte der Generalsekretär der Landes-SPD, Erik Stohn, am Dienstag. Söders Vorschlag solle dazu dienen, die CSU interessant für grüne Wähler zu machen.

Auch die CDU lehnt Söders Vorstoß ab. Die sogenannte Kohlekommission, die vom Bund eingesetzt war, hatte einen Ausstieg bis spätestens 2038 vorgeschlagen. Die Kohleregionen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen sollen Bundeshilfe von 40 Milliarden Euro erhalten.

Der FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Hans-Peter Goetz, hält einen früheren Ausstieg unter der Bedingung der Versorgungssicherheit für machbar: "Es muss gewährleistet sein, dass der Strom noch da ist", sagte Goetz am Dienstag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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