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"Mondsüchtig" im Albertinum: Schau zu berühmtem Gemälde

Dresden  

"Mondsüchtig" im Albertinum: Schau zu berühmtem Gemälde

26.06.2019, 13:56 Uhr | dpa

"Mondsüchtig" im Albertinum: Schau zu berühmtem Gemälde. Ausstellung "Mondsüchtig" in Dresden

Frauen stehen im Albertinum vor dem Ölgemälde "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" von Caspar David Friedrich. Foto: Sebastian Kahnert (Quelle: dpa)

Im Dresdner Albertinum können Besucher für ein Jahr "mondsüchtig" werden. Unter dem Titel hat die Galerie Neue Meister die schönsten Mondlandschaften der Romantik um ihr berühmtes Bild "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" von Caspar David Friedrich (1774-1840) versammelt, das vor 200 Jahren entstand. Einige der 15 Werke wurden aus dem Depot geholt und waren noch nie zu sehen. "Der Mond ist ein ganz zentrales Thema der Romantik als Sehnsuchtsmotiv, führt zugleich aber den Betrachter zu sich selbst", sagte Kurator Wolfgang Birkholz am Mittwoch.

Die Besonderheit der Dresdner Romantik sei, dass Mondscheinbilder oft auch etwas Leeres haben, eine gewisse Melancholie und Ruhe ausstrahlen, sagte Birkholz. "Sie führen den Betrachter zu einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst." Dafür brauche es Zeit, "das funktioniert nicht im schnellen Vorbeigehen".

"Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" gilt als Identifikationsbild der deutschen Romantik. Friedrich malte das 35 mal 44,5 Zentimeter messende Bild 1819/1820. Es zeigt zwei Wanderer, an einem kahlen knorrigen Baum stehend, die den leuchtenden Mond über bergiger Landschaft beobachten. Es befindet sich seit 1840 in der Dresdner Sammlung. "Man muss es im Original sehen, keine Reproduktion kann die Farbabstufungen und Schattierungen bis zur zeichnerischen Finesse erfassen", sagte Birkholz.

Neben zwei weiteren Friedrich-Gemälden sind Werke von Carl Gustav Carus, Ernst Ferdinand Oehme, Christian Friedrich Gille, Johan Christian Dahl und Ludwig Richter zu sehen, darunter dessen berühmte "Überfahrt am Schreckenstein".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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