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Kontrollen von Speiseeis: Knapp neun Prozent Beanstandungen

Saarbrücken  

Kontrollen von Speiseeis: Knapp neun Prozent Beanstandungen

26.06.2019, 15:19 Uhr | dpa

Kontrollen von Speiseeis: Knapp neun Prozent Beanstandungen. Eis

Eine Frau hält in einer Eisdiele ein Eis in der Hand. Foto: Christoph Soeder (Quelle: dpa)

Bei 140 Proben von Speiseeis bei Herstellern im Saarland haben Lebensmittelkontrolleure 12 (rund 8,6 Prozent) beanstanden müssen. Grund sei nach dem Ergebnis der mikrobiologischen Untersuchung eine zu hohe Keimbelastung, teilte das saarländische Verbraucherschutzministerium am Mittwoch in Saarbrücken mit. Die festgestellten Keime wiesen auf eine mangelnde Hygiene bei der Herstellung hin. Von einer Gefährdung für den Verbraucher sei nicht auszugehen: Krankmachende Keime wie Salmonellen oder Listerien seien in keiner Probe gefunden worden, hieß es.

"Wer bei diesen hochsommerlichen Temperaturen ein Eis schlecken möchte, der kann das in aller Regel bedenkenlos tun", sagte Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD) anlässlich der aktuellen Kontrollergebnisse. "Unser Speiseeis im Saarland ist von insgesamt guter Qualität." Es sei eines der am besten überwachten Lebensmittel, sagte er zu den regelmäßigen Kontrollen des Produkts.

"Unbefriedigend" seien dagegen weiterhin die Ergebnisse der Überprüfungen von Schlagsahne in Eiscafés, sagte Jost. Von bisher 64 untersuchten Sahneproben wurden demnach 14 (21,9 Prozent) wegen eines zu hohen Keimgehalts beanstandet. Zwar habe sich die Quote im Vergleich zu früheren Jahren verbessert (2017: mehr als 50 Prozent). "Dennoch ist eine Quote von 20 Prozent noch viel zu hoch", sagte der Minister. Die hohe Keimbelastung gehe meist auf eine ungenügende oder fehlerhafte Reinigung der Sahneautomaten zurück.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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