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Rund 196 000 Schüler warten auf ihre Zeugnisse

Magdeburg  

Rund 196 000 Schüler warten auf ihre Zeugnisse

02.07.2019, 12:53 Uhr | dpa

Rund 196 000 Schüler warten auf ihre Zeugnisse. Zeugnis

Der Schriftzug "Zeugnis" ist zu sehen. Foto: Ina Fassbender/Archiv (Quelle: dpa)

Rund 196 000 Schüler und Schülerinnen in Sachsen-Anhalt warten auf ihre Zeugnisse. Am Mittwoch sollen sie die Blätter von ihren Lehrern und Lehrerinnen überreicht bekommen, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Anschließend starten die sechswöchigen Sommerferien im Land. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) dankte insbesondere den Lehrkräften für ihre Arbeit in diesem Schuljahr. "Der Dienst in der Schule ist komplex, und herausfordernd", betonte er. Oft werde über das erwartete Engagement hinaus gearbeitet. Das sei nicht selbstverständlich.

Der Philologenverband Sachsen-Anhalts blickt indes sorgenvoll auf das kommende Schuljahr. "In keiner Schulform wird es ausreichend Lehrkräfte zur Absicherung des Pflichtunterrichts geben", teilte der Verband in Merseburg mit. Von den zum Jahresanfang 900 ausgeschriebenen Stellen seien zum Ende des Schuljahres noch immer nicht alle besetzt worden. Für das neue Schuljahr rechnet der Verband nach eigenen Angaben mit einer Unterrichtsversorgung von nur 95 Prozent. Es müsse dringend gehandelt werden. Es brauche weniger Bürokratie, einfachere Bewerbungsverfahren und Stellenausschreibungen das ganze Jahr hindurch.

Besorgte oder enttäuschte Kinder, Eltern oder Großeltern könnten am Mittwoch nach der Zeugnisübergabe - wie auch in den vergangenen Jahren - die Sorgentelefone des Landesschulamts kontaktieren, hieß es vom Ministerium weiter. Um die Fragen und Probleme der Anrufer würden sich erfahrene Schulpsychologen kümmern - auch anonym. Das neue Schuljahr startet am 15. August.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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