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Bürgerinitiativen: Kein Bedarf für neue Bahntrasse im Inntal

Rosenheim  

Bürgerinitiativen: Kein Bedarf für neue Bahntrasse im Inntal

02.07.2019, 13:09 Uhr | dpa

Bürgerinitiativen: Kein Bedarf für neue Bahntrasse im Inntal. Bahntrasse im Inntal

Die Grafik zeigt die möglichen Verläufe der umstrittenen Neubaustrecke im Inntal. Foto: DB AG (Quelle: dpa)

Im Streit um den Bau einer neuen zweigleisigen Bahntrasse im bayerischen Inntal sehen die Bürgerinitiativen den Bedarf weiter nicht geklärt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) spreche bei den Zahlen zur Verkehrsentwicklung lediglich von Prognosen, kritisierte die Initiative Brennerdialog Rosenheimer Land am Dienstag. "Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem realistisch zu erwartenden Verkehrsaufkommen und eine seriöse Berechnung des Bedarfs ist anscheinend nicht mehr vorgesehen", sagte Vorstand Thomas Riedrich.

Scheuer hatte am Montag in Rosenheim zusammen mit der Deutschen Bahn Vorschläge für einen möglichen Verlauf der Neubaustrecke vorgelegt und sich dabei klar zum Neubau bekannt. Eine Überprüfung durch die Bahn schließe aus, dass die Modernisierung der bestehenden Strecke ausreiche.

Wie diese Frage konkret überprüft worden sei, habe Scheuer nicht dargelegt, sagte Riedrich. "Das wurde uns vorenthalten." Dass die Bahn die Bestandsvariante ausdrücklich überprüft habe, diene nur dazu, spätere gerichtliche Vorwürfe zu entkräften, man hätte Alternativen nicht ausreichend geprüft.

Offensichtlich wolle man unter allen Umständen eine neue Trasse bauen. Dass es hier zu Klagen kommen werde, liege schon jetzt auf der Hand. Kommende Woche wollen die Bürgerinitiativen ihrerseits eine Studie vorstellen, ob die bestehende Strecke ausreicht. "Das Bestandsgleis ist noch lange nicht vom Tisch!"

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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