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Hunderte Schüler demonstrieren in Ferien für Klimaschutz

Ludwigshafen am Rhein  

Hunderte Schüler demonstrieren in Ferien für Klimaschutz

05.07.2019, 15:55 Uhr | dpa

Hunderte Schüler demonstrieren in Ferien für Klimaschutz. Demonstration für Klimaschutz

"Du sollst nicht fliegen" steht bei der einer Demo für Klimaschutz auf einem Schild. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Mehrere hundert junge Menschen haben erstmals in den Sommerferien an Demonstrationen der Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" in Mainz und Ludwigshafen teilgenommen. In Mainz zogen rund 500 Demonstranten zum Sitz der CDU Rheinland-Pfalz und weiter zum Gutenbergplatz. In Ludwigshafen kamen nach Polizeiangaben etwa 150 Schüler zusammen.

Seit Beginn der Demonstrationen im Januar habe es die Protestbewegung geschafft, den Klimawandel zum wichtigsten Thema der politischen Debatte gemacht zu haben, sagte die 18-jährige Sorena Herrmann auf der Auftaktkundgebung in Mainz. "Es fing alles mit einer kleinen schwedischen Schülerin an, aber nur zusammen konnten wir es so groß machen." Die Schülerin Greta Thunberg hatte den Schulstreik im August vergangenen Jahres gestartet.

"Es ist frustrierend, dass immer nur herumgeredet wird und nichts getan wird", sagte die 16-jährige Emilia, die zusammen mit ihrer Klassenkameradin Laura aus Bad Kreuznach zur Demo nach Mainz kam. Gerade in den Ferien sei es wichtig, die Aktionen weiterzuführen, um es denjenigen zu zeigen, die sie wegen der Demonstrationen in der Unterrichtszeit als Schulschwänzer beschimpften. "Solche Aussagen kommen nur von Leuten, die uns nicht ernst nehmen", fügte Laura hinzu, die zum 8. Mal an einer Demo von "Fridays for Future" teilnahm. Im Physikunterricht hätten sie darüber gesprochen, welche Möglichkeiten der Stromerzeugung es bei einem sofortigen Kohleausstieg gebe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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