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Prozess um Tod eines Kindes wird möglicherweise eingestellt

Ahrensburg  

Prozess um Tod eines Kindes wird möglicherweise eingestellt

08.07.2019, 01:06 Uhr | dpa

Prozess um Tod eines Kindes wird möglicherweise eingestellt. Die Erzieherin sitzt im Amtsgericht im Flur neben ihrer Anwältin

Die Erzieherin sitzt im Amtsgericht im Flur neben ihrer Anwältin. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Prozess um den drei Jahre zurückliegenden Unfalltod eines Zweijährigen hat die Richterin eine Einstellung des Verfahrens ins Gespräch gebracht. In der bisherigen Hauptverhandlung sei klar geworden, dass die angeklagte Erzieherin nicht die alleinige Verantwortliche für den Tod des Kindes gewesen sei, sagte die Richterin am Montag. Der Zweijährige war bei einem Kita-Ausflug im Juli 2016 auf dem Gelände eines Jugendheims in Hoisdorf im Kreis Stormarn in einen Teich gefallen und ertrunken. Die Staatsanwaltschaft wirft der 33 Jahre alten Erzieherin vor, den Tod des Kindes durch Verletzung ihrer Aufsichtspflicht fahrlässig verschuldet zu haben. Sie war eine von insgesamt sieben Betreuern, die die 20 Kinder im Vorschulalter begleitet hatten. Der Prozess wird am 15. Juli fortgesetzt. Dann soll möglicherweise entscheiden werden, ob das Verfahren gegen die 33-Jährige eingestellt wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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