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Medaillenhoffnung geplatzt: Buhl segelt auf Platz neun

Sakaiminato  

Medaillenhoffnung geplatzt: Buhl segelt auf Platz neun

09.07.2019, 11:51 Uhr | dpa

Medaillenhoffnung geplatzt: Buhl segelt auf Platz neun. Philipp Buhl

Der deutsche Segler Philipp Buhl ist bei der WM nur zu Platz neun gesegelt. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Sakaiminato/Japan (dpa/lno) – Deutschlands bester Lasersegler Philipp Buhl ist bei der Weltmeisterschaft der olympischen Klasse im japanischen Sakaiminato an den Medaillenrängen vorbeigesegelt. Der 29 Jahre alte Sonthofener brachte sich am Finaltag mit einem Frühstart um die Chance, seine vierte WM-Medaille nach Silber (2015) und zweimal Bronze (2013, 2018) zu gewinnen und beendet die Serie als Neunter. Der australische Olympiasieger Tom Burton gewann Gold vor seinem Landsmann Matthew Wearn und dem Neuseeländer George Gautrey.

Einen knappen halben Meter war der Steuermann vom Segelclub Alpsee Immenstadt im elften von zwölf Rennen am Dienstag zu früh ins Rennen gegangen. Zwar gewann er die Wettfahrt vor seinem Teamkameraden Nik Aron Willim aus Kiel, doch beide wurden als Frühstarter disqualifiziert. Willim kam im Gesamtklassement auf Platz 28.

"Wir haben uns im Ziel fünf Sekunden wie wahnsinnig gefreut und dann von den Frühstarts erfahren", sagte Buhl. Seine Disqualifikation stufte er nach Sichtung mehrerer Videos als "in Ordnung" ein, den hauchdünnen Vorsprung von Willim aber bezweifelte er als Frühstart. Der eingelegte Protest der Deutschen wurde jedoch abgewiesen. "Ich werde dieses Rennen trotzdem als das tollste in Erinnerung behalten, dass wir beide je zusammen gesegelt sind", sagte Buhl.

Die WM-Bilanz des Olympia-Hoffnungsträgers für 2020 fiel gemischt aus: "Ich habe mich über meinen knappen Frühstart geärgert, die Medaille war drin. Das tut weh!" Bundestrainer Alexander Schlonski beschrieb den Finaltag als "bitter", sieht seinen Top-Athleten aber auf gutem Weg: "Wir haben noch einige Detailarbeit vor uns, aber natürlich wird er 2020 in Japan zu den Medaillenkandidaten zählen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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