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Unwetter in Niedersachsen

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Unwetter in Niedersachsen

12.07.2019, 08:06 Uhr | dpa

Unwetter in Niedersachsen. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen eines Unwetters ist die Feuerwehr am Donnerstagabend zu mehreren Einsätzen ausgerückt. Das Emsland und die Grafschaft Bentheim im Westen Niedersachsens waren am schwersten betroffen. In den Städten Papenburg und Haren wurden mehrere Straßen von großen Regenmengen überflutet, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitag sagte. Einige Keller liefen voll, die betroffenen Straßen mussten abgepumpt werden. Die Feuerwehrleute lösten Gullydeckel, um der Regenmassen Herr zu werden, andere Deckel wurden nach Angaben der Polizei vom Wasser hochgedrückt.

"Im Landkreis Emsland war punktuell insbesondere der Bereich von Papenburg und Haren betroffen", bestätigte eine Kreissprecherin in Absprache mit der Feuerwehr. "Andernorts blieb es ruhig." Insgesamt blieb die Zahl der Einsätze überschaubar. So gab es im Stadtgebiet von Haren nach Angaben der Sprecherin acht Feuerwehreinsätze, in Papenburg waren es fünf. Verletzte gab es nicht. Im kleinen Ort Dersum bei Papenburg musste ein Jugendzeltlager evakuiert werden. Die Jugendlichen wurden in einem Schützenhaus untergebracht, während die örtliche Feuerwehr das Wasser auf dem Zeltplatz abpumpte.

"Dass die Straßen gestern übergelaufen sind, liegt daran, dass der trockene Boden solche Wassermassen nicht aufnehmen kann", erklärte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die angefallenen durchschnittlichen Mengen von 10 bis 17 Litern pro Quadratmeter in der Stunde seien für ein solches Tief im Sommer zwar durchaus normal, lokal konnten diese aber auch deutlich höher ausfallen.

Der meiste Regen fiel am späten Nachmittag in Bad Bentheim an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Dort regnete es 30,8 Liter pro Quadratmeter in wenig mehr einer Stunde. Vorübergehend stand eine Bahnunterführung unter Wasser, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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