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Blitzeinschläge und Bahnprobleme: Gewitter im Südwesten

Baden-Baden  

Blitzeinschläge und Bahnprobleme: Gewitter im Südwesten

12.07.2019, 10:45 Uhr | dpa

Blitzeinschläge und Bahnprobleme: Gewitter im Südwesten. Das Logo der Deutschen Bahn an einer Lok

Das Logo der Deutschen Bahn an einer Lok. Foto: Stefan Sauer/Archivbild (Quelle: dpa)

Unwetter haben den Bahnverkehr in Teilen Baden-Württembergs durcheinandergebracht und Schäden angerichtet. Ein Blitzschlag bremste die Deutsche Bahn am Freitagmorgen auf der zentralen Rheintalstrecke zwischen Offenburg und Karlsruhe aus. Ein Stellwerk in Baden-Baden war gestört, wie ein Bahnsprecher sagte. In Lahr (Ortenaukreis) setzte ein Blitz den Dachstuhl eines Hauses in Brand. Für Samstag erwarteten die Meteorologen vor allem noch im Osten einzelne Schauer und Gewitter.

Die Rheintalstrecke war laut Bahn zwar nicht gesperrt, aber die Züge konnten nicht mehr nach Signal fahren, sondern nur noch manuell per Funkbefehl. Deshalb gab es deutliche Verspätungen und einige Ausfälle. Am frühen Nachmittag hatten Techniker die Störung wieder behoben. Im Normalbetrieb verkehren auf der Rheintalstrecke bis zu 200 Güterzüge täglich. Zudem wird die Nord-Süd-Trasse von Zügen des Fern- und Nahverkehrs genutzt.

Auch bei Waibstadt (Rhein-Neckar-Kreis) gab es nach Angaben des Sprechers eine Stellwerksstörung infolge des Unwetters. Dort richtete die Bahn einen Schienenersatzverkehr ein.

Durch die Wucht des Blitzeinschlags in Lahr wurden mehrere Dachziegel umhergeschleudert, die Fahrzeuge in der Nähe beschädigten. Ersten Schätzungen der Polizei zufolge entstand ein Schaden von 50 000 Euro.

Auch für Kinder in Rastatt hatte das Wetter Folgen. Wegen einer Gewitterwarnung und vorhergesagter starker Regenfälle wurde ein für Freitagnachmittag geplantes Spielefest im Stadtpark kurzfristig abgesagt, wie es aus dem Rathaus hieß.

An diesem Samstag soll es nach Prognosen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) abkühlen: Die Tageshöchstwerte sinken von 19 bis 27 Grad am Freitag auf 17 bis 24 Grad. Am wärmsten könnte es im Bereich des Oberrheins bleiben, am niedrigsten bleiben die Temperaturen auf der Schwäbischen Alb.

Etwas besser sind die Aussichten für Sonntag. Schauer könnte es noch vereinzelt geben, das Gewitterrisiko ist aber gering und beschränkt sich auf die Osthälfte des Landes. "Eventuell bleibt es hier und da auch ganz trocken", sagte ein DWD-Meteorologe. Je weiter man sich im Westen befinde, desto größer sei die Chance auf Sonne. Minimal, aber immerhin um rund ein Grad, sollen dann auch die Temperaturen wieder steigen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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