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Schiff "Seute Deern": Unterwasserblick auf eine alte Dame

Bremerhaven  

Schiff "Seute Deern": Unterwasserblick auf eine alte Dame

12.07.2019, 16:10 Uhr | dpa

Schiff "Seute Deern": Unterwasserblick auf eine alte Dame. Untersuchung des Schiffes "Seute Deern"

Eine Studentin des Studiengangs"Maritime Technologien" steuert den Unterwasserroboter. Foto: Mohssen Assanimoghaddam (Quelle: dpa)

Wie steht es unterhalb der Wasserlinie um das Museumsschiff "Seute Deern"? Dieser Frage gingen am Freitag Studierende der Hochschule Bremerhaven mit Hilfe des Unterwasserroboters "Sunni" nach. Die angehenden Absolventen des Studiengangs "Maritime Technologien" lenkten das etwa 40 mal 50 Zentimeter große Gerät. Sie lieferten den Forschern des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) Live-Bilder des 100 Jahre alten hölzernen Großseglers. Die Untersuchung soll die Planung für die Restaurierung des maroden Bremerhavener Wahrzeichens erleichtern.

Die "Seute Deern" (Hochdeutsch "Süßes Mädchen") gehört zur Museumsflotte des DSM und liegt seit über 50 Jahren im Alten Hafen. Die Aufnahmen überraschten Lars Kröger, der das Sanierungsprojekt leitet. "Ich habe erwartet, dass der Kiel im Schlick liegen würde", sagte er. Doch zwischen Grund und Kiel seien 80 Zentimeter Platz. Trotz guter Sichtbedingungen sei der Holzzustand schwer einzuschätzen. "Der Bewuchs ist stärker als gedacht." Der Schiffskörper ist mit Algen, Seepocken und Muscheln bedeckt. Am Rumpf des hölzernen Frachtseglers gibt es kleine Spalten, über die Wasser eindringt. "Wir wollen mehrere große Lecksegel einbringen, um das Eindringen zu reduzieren", so Kröger.

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich laut DSM auf 32 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit 17 Millionen Euro. Wann die Sanierung startet, ist offen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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