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Fischsterben in Schwarzer Elster: Schmutziges Grundwasser

Plessa  

Fischsterben in Schwarzer Elster: Schmutziges Grundwasser

12.07.2019, 19:06 Uhr | dpa

Eingeleitetes verunreinigtes Grundwasser in den Fluss Schwarze Elster hat zu einem massenhaften Fischsterben geführt. Auf einer Flusslänge von 24 Kilometern zwischen Plessa und Wahrenbrück (Elbe Elster) gebe es tote Fische, sagte der Leiter der Abteilung Wasser und Boden im Umweltministerium, Kurt Augustin, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet.

Grund für das Fischsterben sei ein zu niedriger PH-Wert in dem Fluss durch die Verunreinigung, sagte Augustin. Das eingeleitete Grundwasser sei hoch eisen-und sulfatbelastet. Da die Schwarze Elster wegen der anhaltenden Trockenheit nicht genügend Wasser führe, könne das Grundwasser nicht ausreichend verdünnt werden. Wie viele Fische insgesamt schon gestorben seien, konnte er zunächst nicht sagen.

Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dieter Dombrowski, der sich vor Ort ein Bild von der Lage machte, sprach von "Behördenversagen." Seiner Kenntnis nach habe die Untere Wasserbehörde des Landkreises das Landesamt für Umwelt und das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe bereits im Januar über die niedrigen pH-Werte informiert. Dombrowski und der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Genilke erstatteten am Donnerstag Strafanzeige gegen Unbekannt, wegen des Verdachts einer Umweltstraftat.

Von Augustin hieß es hingegen, das Umweltministerium habe erst am Montag dieser Woche von dem Vorgang erfahren. Mit Blick auf die Zuständigkeiten sagte er: "Das werden wir aufarbeiten". Als Sofortmaßnahme sollten die toten Fische eingesammelt werden. Zudem werden nach Angaben des Umweltministeriums an drei Stellen der Schwarzen Elster Wasser-Aufbereitungsanlagen installiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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