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Hamburger Auswandererlisten von 1850 bis 1934 jetzt online

Hamburg  

Hamburger Auswandererlisten von 1850 bis 1934 jetzt online

14.07.2019, 14:56 Uhr | dpa

Hamburger Auswandererlisten von 1850 bis 1934 jetzt online. Auswandererlisten im Internet veröffentlicht

Eine Gruppe von Auswanderern im früheren Auswandererlager in Hamburg-Veddel, aufgenommen 1909. Foto: dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Daten der knapp sechs Millionen Menschen, die von 1850 bis 1934 über Hamburg ausgewandert sind, können nun auch online eingesehen werden. Das Integrationsprojekt "LinkToYourRoots", in dem Schwerbehinderte die Hamburger Auswandererlisten digitalisierten, ist abgeschlossen, wie ein Sprecher der Behörde für Kultur und Medien mitteilte.

Nach den Worten des Senators für Kultur und Medien, Carsten Brosda (SPD), liefern die Listen einen wichtigen Beitrag zur internationalen Familien- und Integrationsforschung: "Geschichten wie die der Vorfahren von Donald Trump, die in den Auswandererlisten dokumentiert sind, zeigen uns, wie sehr die Welt von Migration geprägt ist. Sie machen deutlich, dass wir auch heute denen eine Zukunft geben sollten, die durch Flucht und Vertreibung zu uns kommen, so wie unsere Vorfahren eine Chance bekommen haben, nachdem sie ihre alte Heimat über Hamburg verlassen haben."

Rund zehn Prozent aller europäischen Überseewanderer verließen den Kontinent nach Informationen der Behörde für Kultur und Medien über Hamburg. In den Listen stehen detaillierte Daten wie etwa die Herkunftsorte und Lebensumstände der Auswanderinnen und Auswanderer.

Das Digitalisierungsprojekt war zugleich ein Projekt, um Schwerbehinderte in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Die Beschäftigten übertrugen die oft schwer leserlichen Listen in eine Datenbank. Aufgrund der im Projekt erworbenen Qualifikation haben zahlreiche Beschäftigte auf reguläre Arbeitsplätze wechseln können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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