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Riskanter Job Gerichtsvollzieher

Hamburg  

Riskanter Job Gerichtsvollzieher

15.07.2019, 09:51 Uhr | dpa

Riskanter Job Gerichtsvollzieher. Obergerichtsvollzieherin steht vor einer Tür

Eine Obergerichtsvollzieherin geht mit ihrer Aktentasche zu einer Wohnung. Foto: Markus Scholz/Archivbild (Quelle: dpa)

Gut 100 Gerichtsvollzieher sind in Hamburg tätig. Sie treiben Schulden ein oder bringen die Schuldner dazu, ihre Vermögensverhältnisse offen zu legen. Die Beamten müssen aber auch - auf richterliche Anordnung - gefährdete Kinder aus Familien nehmen, häusliche Gewalttäter vor die Tür setzen oder Wohnungen zwangsräumen. Solche Einsätze sind für die Beamten nicht alltäglich, aber auch nicht ganz selten. Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg nach Senatsangaben 1293 Wohnungen zwangsgeräumt, 70 mehr als 2017.

Gerichtsvollzieher dürfen auch Schuldner verhaften, können das praktisch aber nur mit Unterstützung durch die Polizei machen. Ihre Einsätze können riskant sein. Seit 2015 werden Übergriffe in Hamburg registriert. 2018 wurden nach Angaben der Gerichtspressestelle fünf Fälle erfasst, im Jahr zuvor waren es drei. Auch in diesem Jahr kam es bereits zu einem Übergriff auf eine Gerichtsvollzieherin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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