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Forscher entwickeln neues Sauerstoffmessgerät für Kliniken

Rostock  

Forscher entwickeln neues Sauerstoffmessgerät für Kliniken

15.07.2019, 16:54 Uhr | dpa

Forscher entwickeln neues Sauerstoffmessgerät für Kliniken. Das Hauptgebäude der Universität Rostock

Das Hauptgebäude der Universität Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Forscher der Universität Rostock und eines Medizintechnik-Unternehmens aus Selmsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) haben nach eigenen Angaben ein neues Sauerstoffmessgerät entwickelt, mit dem Patienten auch während einer Magnetresonanztomographie (MRT) überwacht werden können. Das Gerät mit einem kleinen Bildschirm, das an den Finger des Patienten geklemmt werde, könne die Sauerstoffsättigung des Blutes auch in der MRT-Röhre messen, wodurch die Vitalfunktionen des Patienten durchgängig überwacht werden können, teilte die Universität Rostock am Montag mit. Davon könnten vor allem Risiko-Patienten, wie Unfallopfer und Patienten, die unter Narkose ins MRT kommen, profitieren.

Entwickelt worden sei das Fingeroxymeter vom Lehrstuhl für Technische Elektronik und Sensorik und der Firma Bluepoint Medical. "Es gibt zwar Geräte auf dem Markt, mit denen Patienten im MRT überwacht werden, aber die sind teuer und auch unempfindlich", sagte Bluepoint-Chef Bernd Lindner. Zu den Herausforderungen bei der Entwicklung des Gerätes gehörte demnach, dass eine eigene Batterie entwickelt werden musste, die keine ferromagnetischen Eigenschaften aufweist. Der Prototyp störe die Bildgebung des MRT nicht, sagte Lindner. Mit der Markteinführung sei im Spätsommer 2020 zu rechnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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