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Brand in Gebäudeensemble "Riviera" vermutlich gelegt

Berlin  

Brand in Gebäudeensemble "Riviera" vermutlich gelegt

16.07.2019, 06:04 Uhr | dpa

Brand in Gebäudeensemble "Riviera" vermutlich gelegt. Gesellschaftshaus in Grünau steht in Flammen

Dichter Rauch und Flammen stehen über dem Gesellschaftshaus an der Regattastraße in Grünau. Foto: Paul Zinken (Quelle: dpa)

Das Feuer in einem Gebäude des denkmalgeschützten Gebäudeensembles "Riviera" in Berlin-Grünau ist vermutlich gelegt worden. Zwei Verdächtige im Alter von 20 Jahren wurden vorübergehend festgenommen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die mutmaßlichen Brandstifter wurden wieder auf freien Fuß gesetzt, gegen sie wird aber weiter ermittelt.

Die Flammen im Dachstuhl des leerstehenden ehemaligen Ausflugslokals "Gesellschaftshaus Grünau" in der Regattastraße waren laut Polizei am Dienstagmorgen gegen 2.40 Uhr bemerkt worden. Die Löscharbeiten waren schwierig und dauerten mehrere Stunden.

Wegen Einsturzgefahr war das Haus laut Feuerwehr nur schwer zugänglich. Die Flammen konnten nur von außen bekämpft werden. Am Vormittag wurde dann mitgeteilt, dass das Gebäude im Innern bis in das Erdgeschoss wegen des Brandes einstürzte.

Eine starke Rauchentwicklung war zu beobachten. Zwischenzeitlich waren demnach 70 Rettungskräfte im Einsatz. Benachbarte Gebäude konnten vor den Flammen geschützt werden. Verletzt wurde niemand.

Zuvor hatte es mehrere kleine Brände in der Umgebung gegeben. Auch in diesen Fällen vermutet die Polizei Brandstiftungen der 20-jährigen Männer.

Das erste dieser Feuer war gegen 1.20 Uhr in der Walchenseestraße gemeldet worden. Dort brannten sechs Müllcontainer. Von weiteren Flammen in der Nähe waren dann Container mit Papier und Alttextilien betroffen.

Die "Riviera Grünau" ist ein historisches Gebäudeensemble, das Ende des 19. Jahrhunderts am Ufer der Dahme errichtet wurde. Es umfasst neben dem "Gesellschaftshaus Grünau" auch das ehemalige Hotel "Riviera". Seit Jahren standen die Gebäude leer und verfielen. Neue Grundstückseigentümer hatten geplant, die denkmalgeschützten Häuser beim Bau einer Seniorenwohnanlage einzubeziehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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