Sie sind hier: Home > Regional > Stuttgart >

Bahn verteidigt Stuttgart 21: Absage an Hermann-Vorschlag

Stuttgart  

Bahn verteidigt Stuttgart 21: Absage an Hermann-Vorschlag

16.07.2019, 13:45 Uhr | dpa

Bahn verteidigt Stuttgart 21: Absage an Hermann-Vorschlag. Großbaustelle Stuttgart 21

Die Baustelle Stuttgart 21, aufgenommen aus der Luft. Foto: Bernd Weissbrod/Archivbild (Quelle: dpa)

Kurz vor Beginn einer Debatte im Stuttgart-21-Gemeinderatsausschuss über die Leistungsfähigkeit des milliardenschweren Bauprojekts hat die Bahn die Idee eines Durchgangsbahnhofs verteidigt. Einer von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) vorgeschlagenen Ergänzung durch einen Kopfbahnhof und zwei zusätzliche Gleise erteilte sie dagegen eine Absage. Diese sei "für den weiteren verkehrlichen Bedarf nicht notwendig", hieß es am Dienstag in einer Stellungnahme des Schienenkonzerns, über die die "Stuttgarter Zeitung" zuvor berichtet hatte. Der im Bau befindliche Bahnknoten sei "für den Deutschland-Takt bestens vorbereitet".

Den Vorwurf mangelnder Kapazität des künftigen Tiefbahnhofs wies die Bahn erneut zurück. "Auf jedem der acht Bahnsteiggleise kann ohne weiteres alle fünf Minuten ein Zug fahren, auf jedem der acht daran anschließenden Streckengleise im Schnitt alle zwei Minuten", argumentiert die Bahn. Im S-Bahn-ähnlichen Hochleistungsbetrieb ergäben sich "Kapazitätsreserven weit über den geplanten Deutschland-Takt" hinaus.

Hinter dem "Deutschland-Takt" steckt ein System mit besser abgestimmten Umsteige-Verbindungen. Die Bundesregierung will das Zugfahren dadurch pünktlicher, schneller und verlässlicher machen. Der Bahn war zuletzt vorgeworfen worden, der neue Tiefbahnhof in Stuttgart habe zu wenige Gleise, um zum Beispiel den geplanten 30-Minuten-Takt auf wichtigen Verkehrsachsen zu ermöglichen.

Verkehrsminister Hermann hatte deshalb eine Art "Kopfbahnhof light" ins Spiel gebracht: Ein Teil des heutigen Kopfbahnhofs könnte demnach in Form einer neuen Station mit zwei Gleisen unter die Erde verlegt werden, um Engpässe im Tunnel auszugleichen.

Der Bahnhof mit einem Kostenrahmen von 8,2 Milliarden Euro soll nach diversen Kostensteigerungen und zeitlichen Verschiebungen 2025 fertig sein. Projektpartner bei Stuttgart 21 sind das Land, die Stadt Stuttgart, die Region Stuttgart und der Flughafen Stuttgart.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Jetzt Sky Fußball-Bundesliga-Paket 1 Jahr inkl. sichern!*
bei der Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal