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Studie: Frauenanteil in kommunalen Top-Etagen steigt leicht

Friedrichshafen  

Studie: Frauenanteil in kommunalen Top-Etagen steigt leicht

16.07.2019, 14:57 Uhr | dpa

Studie: Frauenanteil in kommunalen Top-Etagen steigt leicht. Eine Frau sitzt mit Aktenordner und Laptop auf einer Bank

Eine Frau sitzt mit Aktenordner und Laptop auf einer Bank. Foto: Patrick Pleul/Archiv (Quelle: dpa)

Der Anteil von Frauen in den Top-Etagen kommunaler Unternehmen ist einer Studie zufolge in Brandenburg höher als in den übrigen ostdeutschen Flächenländern. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Zeppelin Universität Friedrichshafen hervorgeht, lag der Anteil in diesem Frühjahr bei 26,1 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern waren es beispielsweise 25,4, in Thüringen 25. Höher ist der Anteil nur in Berlin mit 40,39 Prozent. Im Westen Deutschlands, ohne die Stadtstaaten Hamburg und Bremen, lag der entsprechende Frauenanteil nur bei 14,3 Prozent.

Bundesweit kommen die Forscher in der Studie zum Schluss, dass der Anteil weiblicher Führungskräfte in den 69 betrachteten Kommunen innerhalb eines Jahres im Schnitt um 1,3 Prozentpunkte auf 19,3 Prozent gestiegen ist. "Wir erkennen im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg", sagte Studienleiter Ulf Papenfuß. "Die Repräsentation liegt aber weiterhin unter den von der Politik vielfach formulierten Zielen."

In Brandenburg/Havel werden derzeit 4 von 13 besetzten städtischen Top-Positionen von Frauen eingenommen - ein Anteil von 36,8 Prozent. In Frankfurt (Oder) liegt diese Quote bei 26,7 Prozent, gefolgt von Potsdam (26,5) und Oranienburg (25). In Cottbus waren es 15 Prozent.

Die Wissenschaftler untersuchten 1463 öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke oder Krankenhäuser in 69 Städten. Verglichen wurden Stadtstaaten, Landeshauptstädte und die vier größten Kommunen je Bundesland.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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