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Deutschlands größte Festung: Ulm nutzt die Wilhelmsburg

Ulm  

Deutschlands größte Festung: Ulm nutzt die Wilhelmsburg

18.07.2019, 06:17 Uhr | dpa

Deutschlands größte Festung: Ulm nutzt die Wilhelmsburg. Wilhelmsburg Ulm

Ein Graben läuft rund um die Wilhelmsburg. Foto: Stefan Puchner/Archivbild (Quelle: dpa)

Deutschlands größte erhaltene Festungsanlage ist in diesem Sommer zum zweiten Mal Schauplatz eines Kulturfestivals. Unter dem Motto "Stürmt die Burg!" werden auf der hoch über der Donaustadt Ulm thronenden Wilhelmsburg im August und September Lichtshows, Theaterstücke, Konzerte von Rock bis Klassik sowie Programme für Kinder geboten - darunter Schnitzeljagden durch die Festungsräume.

Die Wilhelmsburg für Kulturveranstaltungen zu nutzen, sei Teil eines Testlaufs für deren umfassende Neugestaltung, sagte Katharina Wieder, die zuständige Projektentwicklerin der stadteigenen Sanierungstreuhand Ulm GmbH. In der Bundesfestung auf dem Michelsberg soll bis zur Landesgartenschau 2030, die Ulm ausrichtet, ein lebendiges Stadtquartier mit viel Kunst, einer Kreativszene, Gastronomie und Räumlichkeiten für innovative Unternehmen entstehen.

Der Bau der Bundesfestung Ulm hatte 1842 begonnen - 29 Jahre nachdem die Truppen Napoleon Bonapartes in der Völkerschlacht bei Leipzig die entscheidende Niederlage erlitten hatten, die sie zum Rückzug aus Deutschland zwang. Die bitteren Erfahrungen der Napoleonischen Kriege und die Angst vor einer Rückkehr der Franzosen veranlasste den Deutschen Bund - ein Zusammenschluss von 31 souveränen Staaten unter Führung Preußens und Österreichs -, zur Sicherung der Westgrenzen fünf Bundesfestungen zu errichten: in Luxemburg, Mainz, Landau, Rastatt und Ulm. Jene in Ulm ist als einzige nahezu vollständig erhalten geblieben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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