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NRW-Hochschulen wollen Exzellenzstatus: Entscheidung Freitag

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NRW-Hochschulen wollen Exzellenzstatus: Entscheidung Freitag

18.07.2019, 16:54 Uhr | dpa

Die Hochschulen in Aachen und Köln wollen den Titel "Exzellenzuni" erneut haben, drei weitere NRW-Unis streben ihn an. Die Augen der Wissenschaftswelt richten sich am Freitag nach Bonn, wo Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und ihre Kommission aus Ministern und Experten die Entscheidung über die künftigen Förderungen verkünden wird.

Ausgewählte Exzellenzuniversitäten erhalten über mindestens sieben Jahre eine millionenschwere Förderung des Staates. Der Titel wird bundesweit elf Mal vergeben. Aus Nordrhein-Westfalen sind fünf Unis im Rennen - neben den bisherigen Exzellenzunis Aachen und Köln haben sich auch Münster, Bochum und Bonn beworben. Bundesweit konkurrieren insgesamt 17 Unis und zwei Verbünde aus mehreren Hochschulen. NRW gehört mit Baden-Württemberg zu den Spitzenreitern.

Um sich als Exzellenzuni bewerben zu können, müssen Hochschulen mindestens zwei "Exzellenzcluster" vorweisen können. Das sind fachübergreifende Forschungsprojekte, die eigene Fördermittel erhalten. So wird in Bonn etwa ein Robotik-Projekt unterstützt, in Bochum eines zu Cyber-Sicherheit in Zeiten großer Angriffe. In Münster gibt es ein Exzellenzcluster, das die Verflechtungen von Religion und Politik untersucht.

Die RWTH Aachen, die sich wie auch Köln um eine Verlängerung des Titels bewirbt, ist in NRW Vorreiterin in Sachen Exzellenz: Bereits im Jahr 2007 wurde sie als erste Hochschule des Landes als "exzellent" ausgezeichnet. Neu ist, dass der Staat Unis nun auch dauerhaft fördern will. Nach sieben Jahren soll überprüft werden, ob die "Elite-Unis" noch die Fördervoraussetzungen erfüllen. Wenn ja, fließen die Extra-Millionen weiter.

Für ihre Exzellenzstrategie stellen Bund und Länder jährlich rund 533 Millionen Euro zur Verfügung. 148 Millionen davon gehen an die Exzellenzunis, der Rest direkt an ausgewählte Cluster. Die Förderung der neuen Exzellenzunis beginnt ab Anfang November.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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