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Bayern und Baden-Württemberg wollen Batteriezellen-Forschung

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Bayern und Baden-Württemberg wollen Batteriezellen-Forschung

21.07.2019, 15:23 Uhr | dpa

Bayern und Baden-Württemberg wollen Batteriezellen-Forschung. Wolfgang Reinhart (CDU)

Wolfgang Reinhart (CDU). Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild (Quelle: dpa)

Warum will die Bundesregierung eine Forschungsfabrik für Elektroauto-Batteriezellen im westfälischen Münster bauen und nicht in Bayern oder Baden-Württemberg? Das wollen Grüne, Linke und die FDP jetzt genau wissen und haben für diesen Mittwoch eine Sondersitzung des Forschungsausschusses im Bundestag beantragt. Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) müsse dort Antworten geben, sagte die Grüne-Abgeordnete Margit Stumpp in Berlin.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte am Sonntag: "Es ist ein Fehler, so massiv nur auf einen Batterie-Forschungsstandort zu setzen und das Potenzial von Augsburg und Ulm nicht zu heben. Anstatt jetzt noch monatelang über das Vergabeverfahren zu streiten, muss der Bund die Batteriestandorte auch im Süden unterstützen, und sie werden sehen, dass wir Münster links und rechts überholen."

Die baden-württembergische CDU-Landtagsfraktion fordete einen gemeinsamen "Excellenzcluster Batterie" in Baden-Württemberg und Bayern. Die langjährige Zusammenarbeit im Rahmen der Südschiene eigne sich dazu in besonderem Maße, erklärten CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart, sein Stellvertreter Winfried Mack und der wirtschaftspolitische Sprecher Claus Paal. Die beiden Landesregierungen hätten bei der gemeinsamen Kabinettssitzung am Dienstag in Meersburg Gelegenheit, sich damit zu beschäftigen.

Stumpp sagte, das Forschungsministerium verschweige die Bewertung der acht Bewerberstandorte für die Batteriefabrik. An sich sei es nicht verwerflich, wenn der Standort Münster neben dem Wahlkreis der Ministerin sei, "aber sie hat dafür zu sorgen, dass der Entscheidungsweg öffentlich nachvollziehbar wird", sagte Stumpp der Deutschen Presse-Agentur. Ein Ministeriumssprecher sagte, die Ministerin sei jederzeit bereit, das Ganze im Ausschuss zu erläutern, Missverständnisse auszuräumen und Falschbehauptungen entgegenzutreten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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