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Grote will mit Seehofer über homosexuellen Flüchtling reden

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Grote will mit Seehofer über homosexuellen Flüchtling reden

23.07.2019, 12:20 Uhr | dpa

Grote will mit Seehofer über homosexuellen Flüchtling reden. Hans-Joachim Grote (CDU)

Hans-Joachim Grote (CDU), Innenminister von Schleswig-Holstein, spricht zu Journalisten. Foto: Frank Molter/Archivbild (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) will sich bei Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für einen von Abschiebung bedrohten 19-jährigen homosexuellen Flüchtling aus Afghanistan einsetzen. Grote, derzeit im Urlaub, werde Seehofer anrufen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstag in Kiel. Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" berichtet.

Der seit dem Frühjahr in Kiel in einer Kirchenwohnung lebende Flüchtling soll nach einer Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) nach Norwegen rückgeführt werden. Dort war bereits ein Asylantrag gescheitert, so dass von dort eine Abschiebung nach Afghanistan droht. Dort würde dem Homosexuellen der Tod drohen.

In sogenannten Dublin-Fällen haben die Bundesländer keine Entscheidungsgewalt, sondern das Bamf. Der Flüchtling soll laut "Kieler Nachrichten" 2015 als 14-Jähriger zuerst in Bayern registriert worden, aber nach Norwegen zu Bekannten weitergeflüchtet sein. Dort soll sein Asylantrag abgelehnt worden sein. Er kam nach Deutschland, sein Asylantrag hier wurde vom Bamf verworfen und die Rückführung nach Norwegen angeordnet.

Das Innenministerium in Kiel bat mangels eigener Möglichkeiten die Behörde schriftlich, den Fall noch einmal zu prüfen - ohne Erfolg. "Ich bedaure die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sehr und hatte mir aufgrund unserer umfangreichen, qualifizierten Erläuterungen in diesem besonderen Fall ein anderes Ergebnis erhofft", sagte Grote und fügte hinzu: "Hier wäre eine Einzelfall-Lösung angemessen gewesen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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