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Solarenergie legt im Norden wieder zu

Solarenergie legt im Norden wieder zu

13.08.2019, 12:21 Uhr | dpa

Solarenergie legt im Norden wieder zu. Solaranlage

Solarmodule stehen in der Sonne. Foto: Sven Hoppe/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Ausbau der Solarenergie kommt auch im Windenergieland Schleswig-Holstein wieder stärker voran. Das geht aus Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft hervor, über die zunächst die "Kieler Nachrichten" (Dienstag) berichteten. Demnach erzeugten Ende vergangenen Jahres im Land zwischen den Meeren etwa
45 000 Photovoltaikanlagen Strom aus Sonnenenergie und damit 1800 mehr als ein Jahr zuvor. Photovoltaik sei sehr günstig geworden, sagte ein Verbandssprecher der Deutschen Presse-Agentur.

2018 war das zweite Jahr nacheinander mit wieder leicht steigenden Zahlen. Im Jahr zuvor waren 1654 Anlagen dazugekommen, nach 1486 im Jahr 2016. Im Vergleich zu früheren Jahren fielen die Zahlen trotz der jüngsten Anstiege immer noch bescheiden aus: Im Spitzenjahr 2010 waren 6914 Anlagen mit einer Gesamtleistung von gut 366 Megawatt installiert worden.

Alle Anlagen im Land hatten Ende 2018 eine Leistung von 1,6 Gigawatt. "Neue Solarkraftwerke erzeugen Strom preiswerter als neue Kohlekraftwerke", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig. "Solarstrom aus großen Solarparks kostet nur noch rund fünf Cent pro Kilowattstunde."

In Schleswig-Holstein hatten Ende 2018 rund 130 Anlagen eine Leistung von mehr als einem Megawatt. Ihre Gesamtleistung betrug 450 Megawatt. 2018 kamen neun solcher Anlagen hinzu. Im Vorjahr war es nur eine, 2010 und 2011 jeweils 28. "Solarenergie aus neuen Photovoltaikkraftwerken ist die günstigste und beliebteste Form der Stromerzeugung", sagte Körnig.

Ein Vergleich: Zum 1. Juli standen an Land 2966 Windräder mit einer Gesamtleistung von gut 6,5 Gigawatt. Ziel des Landes bis 2025 sind bei der Windenergie 10 Gigawatt. 125 weitere Anlagen mit einer Leistung von zusammen mehr als 400 Megawatt standen vor der Inbetriebnahme.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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