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Senior verliert Geld an vermeintliche Internet-Liebe

Gummersbach  

Senior verliert Geld an vermeintliche Internet-Liebe

13.08.2019, 16:41 Uhr | dpa

Senior verliert Geld an vermeintliche Internet-Liebe. Eine Visa-Kreditkarte liegtauf einer Tastatur

Eine Visa-Kreditkarte liegtauf einer Tastatur. Foto: Ole Spata/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein 82-Jähriger Mann aus Gummersbach im Oberbergischen Kreis hat über eine Partnerbörse Geld an Betrüger verloren. Laut Polizeiangaben vom Dienstag hatte der Kontakt zu einer unbekannten Liebe aus den USA im Internet seit knapp eineinhalb Jahren bestanden, bis die vermeintliche Freundin nach vielen Emails und Telefonaten dem Senior anbot, ihn zu besuchen. Sie behauptete jedoch, kein Geld für den Flug zu haben. Daraufhin überwies der Gummersbacher das Geld auf ein ausländisches Konto.

Doch damit nicht genug: Bei einer angeblichen Zwischenlandung habe die anreisende Frau in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Wie die Polizei weiter berichtete, half ihr der 82-Jährige auch hierbei finanziell aus. Als er sie später am Flughafen abholen wollte, stieg sie jedoch nicht aus dem Flieger. Am Montag zeigte der Senior den Vorfall nun an. Die genaue Schadenssumme nannte die Polizei nicht.

Der sogenannte "Love-Scam" oder "Romance-Scam", auf den auch der Mann aus Gummersbach hereingefallen ist, ist eine Masche meist im Ausland agierender Betrüger. Dabei erstellen sie im Internet falsche Accounts von Frauen und Männern und kontaktieren über Partnerbörsen die ahnungslosen Opfer.

Da die Täter oft im Ausland agieren, ist es für die Opfer, für die oftmals ein Schaden von mehreren Tausend Euro entsteht, sehr schwer, das Geld zurück zu bekommen. So auch im Fall des 82-jährigen Mannes aus Gummersbach. Die Polizei warnte daher davor, Geldforderungen von Internetbekanntschaften nachzukommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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