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Althusmann will nach Leck auf Ölfeld mehr Kontrollen

Emlichheim  

Althusmann will nach Leck auf Ölfeld mehr Kontrollen

13.08.2019, 18:05 Uhr | dpa

Althusmann will nach Leck auf Ölfeld mehr Kontrollen. Blick auf die schadhafte Gestängetiefpumpe

Blick auf die schadhafte Gestängetiefpumpe (auch Pferdekopfpumpe) für Erdöl in Emlichheim. Foto: Friso Gentsch/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach einem Leck in Rohren für Lagerstättenwasser auf einem Ölfeld in Emlichheim will Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann schärfere Kontrollen der aktiven Erdöl- und Erdgasbohrungen. Künftig solle es beispielsweise eine verstärkte Überprüfung der eingesetzten Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsysteme geben, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Hannover. "Emlichheim darf sich nicht wiederholen, sonst gerät die Akzeptanz der Bevölkerung für die niedersächsische Erdöl- und Erdgasindustrie in Gefahr." Zuvor hatte der Ölproduzent Wintershall Dea angekündigt, das ausgetretene Lagerstättenwasser aus dem Untergrund abpumpen zu wollen.

Laut Althusmann muss es das Ziel sein, die Risiken an Erdöl- und Erdgasbohrungen zu minimieren. Berücksichtigt werden müssten Besonderheiten wie das zunehmende Alter der Förder- und Transportinfrastrukur. Das Wirtschaftsministerium forderte die niedersächsische Bergbehörde (LBEG) auf, kurzfristig ein verbessertes Konzept zur Überwachung der Unternehmen vorzulegen.

Wegen Korrosionsschäden der Rohre einer Einpressbohrung in Emlichheim im Landkreis Grafschaft Bentheim sind bis zu 220 Millionen Liter gesundheitsschädliches Lagerstättenwasser in den Untergrund eingesickert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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