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Arzneihersteller Stada macht gute Geschäfte

Bad Vilbel  

Arzneihersteller Stada macht gute Geschäfte

14.08.2019, 08:20 Uhr | dpa

Arzneihersteller Stada macht gute Geschäfte. Stada

Eine Mitarbeiterin überprüft die Produktion von Kapseln bei dem Pharmakonzern Stada. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Pharmakonzern Stada hat im ersten Halbjahr gute Geschäfte gemacht. Dank einer starken Nachfrage nach rezeptfreien Markenprodukten und Nachahmerarznei in europäischen Kernmärkten stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Vor allem in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien seien Erlöse und Marktanteile gewachsen, teilte der Konzern am Mittwoch in Bad Vilbel mit. Bereinigt um Einmaleffekte wie Restrukturierungskosten stieg der Betriebsgewinn (Ebitda) binnen Jahresfrist um 13 Prozent auf 295 Millionen Euro. Dabei hätten sich Effizienzzuwächse ausgewirkt. Angaben zum Nettogewinn gab es nicht.

Das Unternehmen, das 2017 von Finanzinvestoren gekauft wurde, will nun mit neuen Medikamenten den Umsatz weiter steigern. In den kommenden Monaten werde Stada in Deutschland das Erkältungsmittel Grippostad Complex, eine neue Variante des konzerneigenen Kassenschlagers, auf den Markt bringen, sagte Chef Peter Goldschmidt. Ebenso werde ein neues Mittel gegen Osteoporose eingeführt und ein Portfolio aus Hautpflegeprodukten und einem Hustenmittel, das Stada vom britischen Pharmakonzern GSK übernommen hatte.

Unter den Finanzinvestoren Bain und Cinven, die Stada nach einer Übernahmeschlacht gekauft hatten, ist die Beschäftigung unterdessen gestiegen. In Vollzeitstellen gerechnet wuchs sie um gut 200 auf 10 435 per Ende Juni. Goldschmidt hatte bereits angekündigt, im laufenden Jahr Hunderte Mitarbeiter einzustellen. Während in Marketing und Vertrieb Arbeitsplätze aufgebaut werden sollen, plane man in Verwaltung und Produktion Stellen abzubauen oder zu verlagern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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