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Hamburger Verkehrsbehörde sieht in E-Scootern kein Problem

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Hamburger Verkehrsbehörde sieht in E-Scootern kein Problem

15.08.2019, 05:46 Uhr | dpa

Hamburger Verkehrsbehörde sieht in E-Scootern kein Problem. E-Tretroller in Hamburg

Ein E-Tretroller zum Mieten steht in Hamburg auf einem Parkplatz am Straßenrand. Foto: Christian Charisius/Archivbild (Quelle: dpa)

Zwei Monate nach der Zulassung der E-Scooter in Deutschland sieht die Hamburger Verkehrsbehörde die inzwischen knapp 3000 Mietfahrzeuge in der Stadt "aktuell nicht als Problem". Die Beschwerdelage bei der Polizei sei äußerst gering, sagte eine Behördensprecherin der Deutschen Presse-Agentur. "Insofern planen wir auch keine Ausweitung der Zonen, in denen die Miete der Roller nicht beendet werden kann." Mit den bislang vier in Hamburg vertretenen Vermietern Lime, Circ, Tier und Voi hat die Stadt rund 500 solcher Parkverbotszonen vereinbart. Vor allem die Bereiche rund um die Gewässer und Grünanlagen sollen so vor achtlos abgestellten E-Scootern bewahrt bleiben.

Die Verkehrsbehörde appellierte an die E-Tretroller-Nutzer, sich an geltende Regeln zu halten und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. "Die Regeln sind natürlich immer nur so gut, wie die Leute, die die Roller benutzen, sich auch daran halten", sagte die Sprecherin.

Derzeit würden in der Hansestadt rund 2800 Miet-E-Tretroller angeboten. Schon bald dürften weitere hinzukommen: Nach Angaben der Behörde stehen zwei weitere Anbieter in den Startlöchern, ihre Fahrzeuge ebenfalls auf Hamburgs Straßen zu bringen. In den freiwilligen Vereinbarungen mit der Stadt ist die Flottengröße im innerstädtischen Bereich auf 1000 E-Scooter pro Anbieter begrenzt.

E-Tretroller sind seit Mitte Juni in Deutschland zugelassen. Mit den bis zu 20 Stundenkilometer schnellen Scootern dürfen über 14-Jährige Radwege oder - wenn nicht vorhanden - Straßen befahren. Im Juli hatten Ärzte der Hamburger Asklepios-Kliniken wegen zahlreicher Unfälle mit Verletzten vor E-Tretrollern gewarnt. Aufgrund fehlender Helmpflicht bestehe die Gefahr schwerer Kopfverletzungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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