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Angela Merkel muss in Quarantäne – Kontakt zu Coronavirus-Infiziertem

Kontakt zu Corona-Infiziertem  

Kanzlerin Angela Merkel muss in Quarantäne

23.03.2020, 07:38 Uhr | dpa, AFP, dru

"So retten wir Leben": Merkel verkündet neue Corona-Regeln

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angesichts der Corona-Krise verschärfte Verhaltensregeln bekannt gegeben und an die Menschen in Deutschland appelliert, sich daran zu halten. (Quelle: Reuters)

Letzter öffentlicher Auftritt vor eigener Quarantäne: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist berührt und erklärt die neuen Maßnahmen in der Corona-Krise. (Quelle: Reuters)


Bundeskanzlerin Angela Merkel muss in die häusliche Isolation. Sie hatte Kontakt zu einem Coronavirus-Infiziertem und begibt sich nun selbst in Quarantäne, teilte ihr Sprecher Steffen Seibert mit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie Kontakt zu einer Person hatte, die mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

Der infizierte Mediziner hatte die Kanzlerin am Freitag prophylaktisch gegen Pneumokokken geimpft. Die Kanzlerin habe nach der Information am Sonntagabend entschieden, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben, erklärte Seibert. "Sie wird sich in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt noch nicht voll aussagekräftig wäre. Auch aus der häuslichen Quarantäne wird die Bundeskanzlerin ihren Dienstgeschäften nachgehen."

Merkel hatte zuvor nach einer Telefonschalte mit den Ministerpräsidenten der Länder zu Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus eine Pressekonferenz gegeben. Bund und Länder hatten beschlossen, dass Ansammlungen vom mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit in ganz Deutschland verboten werden sollen. Ausgenommen werden Angehörige, die im eigenen Haushalt leben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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