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Klimawandel und Luftverschmutzung stören Monsun-System in Asien

Forschung aus Potsdam  

Klimawandel und Luftverschmutzung stören den Monsun

20.10.2009, 08:51 Uhr | dpa

Monsunregen in der indischen Hauptstadt Neu Delhi. Vor allem für asiatische Länder ist der Monsunzyklus sehr wichtig (Foto: dpa)Monsunregen in der indischen Hauptstadt Neu Delhi. Vor allem für asiatische Länder ist der Monsunzyklus sehr wichtig (Foto: dpa)

Die Umweltprobleme Luftverschmutzung und Klimaerwärmung können die Stabilität von Monsun-Systemen gefährden und damit die Landwirtschaft in vielen Ländern schädigen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher um Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

"Von der Regelmäßigkeit der Monsun-Niederschläge hängt die landwirtschaftliche Nahrungsmittelversorgung von rund zwei Milliarden Menschen in Asien und Afrika ab", begründet Levermann die alarmierenden Schätzungen der Forscher. In Indien hätten extrem regenarme Monate in der Monsunsaison 2002 bereits zu wirtschaftlichen und humanitären Problemen geführt.

Voraussetzungen für den Monsun

Voraussetzung für Monsunregen sind unterschiedliche Lufttemperaturen über Wasser und Meer. Die sich über Land schneller erwärmende Luft steigt und der Unterdruck zieht feuchte Meeresluft an, die über Land abregnet. Erst eine gewisse Intensität der Sonneneinstrahlung bringt einen solchen Monsun-Zyklus in Gang.

Große Unsicherheiten

Die bisherigen Schätzungen der Potsdamer Wissenschaftler seien noch mit großen Unsicherheiten belegt. "Künftig wollen wir genauere Aussagen über die Anfälligkeit der Monsun-Systeme treffen können", erklärte Mitautor Jacob Schewe. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die Klimaforscher in der Online-Ausgabe der "Proceedings of the National Acadamie of Sciences" veröffentlicht.

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