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Klimawandel: Experten befürchten schlimmere Wirbelstürme

Folgen des Klimawandels  

Forscher rechnen mit stärkeren Wirbelstürmen

01.03.2010, 17:11 Uhr | apn, dapd

Klimawandel: Experten befürchten schlimmere Wirbelstürme. Klimawandel: Experten rechnen damit, dass Wirbelstürme in Zukunft eine höhere Zerstörungskraft entwickeln. (Foto: Reuters)

Experten rechnen damit, dass Wirbelstürme in Zukunft eine höhere Zerstörungskraft entwickeln (Foto: Reuters)

Infolge des Klimawandels ist in der Zukunft mit einer Zunahme schwerer Hurrikans zu rechnen. Zu diesem Schluss kommt ein Gremium von zehn angesehenen Wissenschaftlern, das bislang hinsichtlich der Auswirkungen der Erderwärmung nicht immer einer Meinung war.

Die Studie, die das Fachmagazin "Nature Geoscience" veröffentlichte, prognostiziert, dass es bis Ende dieses Jahrhunderts insgesamt weniger tropische Wirbelstürme geben wird, die Hurrikans beziehungsweise Taifune aber zugleich wesentlich stärker und folgenschwerer sein werden.

Höhere Zerstörungskraft

Eine elfprozentige Zunahme der Windgeschwindigkeit bedeute einen rund 60 Prozent größeren Schaden, erklärte einer der Autoren, der Meteorologie-Professor Kerry Emanuel vom Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Wissenschaftler erwarten außerdem, dass die Wirbelstürme künftig mehr Regen mit sich bringen - ein weiterer Indikator für ihre Zerstörungskraft, wie der ebenfalls maßgeblich an der Studie beteiligte Meteorologe Tom Knutson sagte.

Anzahl der Wirbelstürme wird sich verdoppeln

Knutson, der bei der US-Wetterbehörde (NOAA) arbeitet, verwies auf eine im vergangenen Monat veröffentlichte Untersuchung. Demnach dürfte sich im Atlantik die Zahl der Hurrikans der Stärke 4 und 5 bis Ende des Jahrhunderts verdoppeln.

Papier von Expertenteam

"Wir sind in den vergangenen zwei Jahren mit unserem Wissen über das Hurrikan- und Klima-Thema weit gekommen", sagte Chris Landsea, führender Hurrikan-Forscher der NOAA und Co-Autor der Studie. Verfasst wurde das Papier von einem Expertenteam, das die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zusammengestellt hat.

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