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"Die Realit├Ąt ├╝berholt die Modelle"

Von afp
Aktualisiert am 11.11.2011Lesedauer: 2 Min.
Sturmwellen branden an die amerikanische Atlantik-K├╝ste bei Hull
Sturmwellen branden an die amerikanische Atlantik-K├╝ste bei Hull (Quelle: /Reuters-bilder)
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Der Anstieg des Meeresspiegels als Folge der Erderw├Ąrmung k├Ânnte Wissenschaftlern zufolge dramatischer ausfallen, als bisher schon bef├╝rchtet: "Es zeigt sich, dass die Realit├Ąt die Modelle ├╝berholt", so Klimaexperte Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Instituts f├╝r Klimafolgenforschung (PIK).

Bei der Fl├Ąche des arktischen Meereises sei 2011 f├╝r den Juli ein neuer Negativrekord verzeichnet worden: Die Dicke der Eisdecke sei viermal schneller geschrumpft als im Mittel der bisherigen Prognosen angenommen. Generell liege die Eismasse "weit unter den Modellen des Weltklimarats IPCC", sagte Rahmstorf.


Klimawandel in Fotos: Meeresspiegel steigt

Wasser sp├╝lt auf der Pazifikinsel Kiribati ├╝ber die Mauern, die fr├╝here Bewohner gegen die Erosion durch die Wellen errichtet haben. Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel dramatisch an.
Auch die Malediven - der h├Âchste Punkt der Inselgruppe liegt 2,4 Meter ├╝ber dem Meeresspiegel - k├Ânnten schon in wenigen Jahrzehnten im Wasser versinken.
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Der Anstieg ist bereits messbar

Der gleiche Trend sei auch beim Festlandseis Gr├Ânlands zu verzeichnen. Als Konsequenz aus der Eisschmelze d├╝rfte der Meeresspiegel laut Rahmstorf bis 2100 weltweit je nach dem weiteren Verlauf des Klimawandels um 75 bis 190 Zentimeter ansteigen. Als mittlerer Wert sei ein Anstieg um rund einen Meter zu erwarten.

Bereits heute werden demnach in der Deutschen Bucht, aber auch anderswo Rekord-Anstiegsraten des Meeresspiegels gemessen, zur Zeit im Mittel um rund drei Millimeter pro Jahr. Die mittlere Anstiegsprognose des IPCC bis Ende des Jahrhunderts hatte bisher bei 30 bis 40 Zentimeter weltweit gelegen.

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Rahmstorf wies auch auf die zunehmende H├Ąufung von Extremwetterereignissen hin (siehe: "Forscher erkl├Ąren Jahrhundert-Orkane zum Normalfall"). Zwar lassen sich einzelne Wetterkatastrophen wie die j├╝ngsten Unwetter in Spanien, S├╝dfrankreich und Italien nach Einsch├Ątzung von Wissenschaftlern nicht direkt auf den Klimawandel zur├╝ckf├╝hren, ihre H├Ąufung deckt sich jedoch laut Rahmstorf mit den mit der Erderw├Ąrmung verbundenen wissenschaftlichen Erwartungen.

Klimaverhandlungen sind falsch "konstruiert"

Negativ beurteilt PIK-Vizechef Ottmar Edenhofer die Erfolgschancen der UN-Klimakonferenz in Durban, die in zwei Wochen beginnen soll. Positive Erwartungen an Durban habe er "keine", sagte Edenhofer und sprach sich daf├╝r aus, neue Wege jenseits der oft z├Ąhen UN-Verhandlungen zu suchen. Diese seien "ein Konstruktionsfehler".

"Man muss den Teilnehmerkreis der Verhandlungen verkleinern und die Verhandlungsgegenst├Ąnde ausweiten", sagte Edenhofer. Er sprach sich f├╝r Gespr├Ąche im Kreis des von den USA initiierten Major Economies Forum (MEF) aus, das die wichtigsten Emittenten von Treibhausgasen repr├Ąsentiert.

Verhandelt werden solle auch nicht mehr vorrangig ├╝ber Emissionsgrenzen f├╝r Treibhausgase, was in den bisherigen Gespr├Ąchen gescheitert war, sondern ├╝ber Technologiepolitik zugunsten der erneuerbaren Energien und den Abbau von Subventionen f├╝r fossile Energietr├Ąger, die Edenhofer f├╝r 2010 weltweit mit 409 Milliarden US-Dollar bezifferte. Weiteres Verhandlungsziel solle die Verkn├╝pfung bestehender Emissionshandelssysteme sein.

Von den im bisherigen UN-Prozess erzielten Ergebnissen setzt Edenhofer besonders auf den "Green Climate Fund", in den derzeit j├Ąhrlich zw├Âlf Milliarden Dollar flie├čen sollen. Bis 2020 soll dieser Betrag auf j├Ąhrlich 100 Milliarden Dollar steigen. "Wenn dieses Geld in vern├╝nftige Anstrengungen zur Verringerung der Treibhausgase investiert w├╝rde, k├Ânnten damit im g├╝nstigsten Fall bis 2020 f├╝nf Gigatonnen CO2 eingespart werden", sagte der Wissenschaftler.

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