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NASA macht die globale Erderw├Ąrmung sichtbar

Von t-online
Aktualisiert am 03.02.2012Lesedauer: 2 Min.
Die Temperatur der Erde stieg in den vergangenen Jahren immer schneller an
Die Temperatur der Erde stieg in den vergangenen Jahren immer schneller an (Quelle: NASA)
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Eine Animation der NASA d├╝rfte auch die hartn├Ąckigsten Zweifler des Klimawandels eines Besseren belehren. Mit Daten von mehr als 1000 Wetterstationen erstellte das NASA Goddard Institute for Space Studies eine Karte, die im Zeitraffer die Erw├Ąrmung des Planeten ab 1884 bis heute zeigt. Anhand der F├Ąrbung wird sichtbar, dass das vergangene Jahrzehnt das w├Ąrmste seit Beginn der Aufzeichnungen ist.

2011 war nach Angaben der NASA das neuntw├Ąrmste Jahr. Seit 2000 seien neun der zehn w├Ąrmsten Jahre gemessen worden. Der Film macht die Entwicklung sichtbar: Zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es noch viel Blau auf der Karte.


Klimawandel in Fotos: Meeresspiegel steigt

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Auch die Malediven - der h├Âchste Punkt der Inselgruppe liegt 2,4 Meter ├╝ber dem Meeresspiegel - k├Ânnten schon in wenigen Jahrzehnten im Wasser versinken.
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Doch in den j├╝ngsten Dekaden ist die Welt fast komplett Gelb. Schuld daran ist vor allem der Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen, die zum Treibhauseffekt f├╝hren. So heizt sich der Planet immer weiter auf.

W├Ąrmstes Jahr 2010

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Die NASA geht von einer Durchschnittstemperatur von 14 Grad Celsius aus, die die Forscher aus den Jahren 1951 bis 1980 ermittelt haben. Blaut├Âne zeigen auf der Weltkarte Temperaturen unter diesem Durchschnitt an. Gelb- und Rott├Âne weisen auf Gradzahlen dar├╝ber hin.

Das Jahr 2010 war das w├Ąrmste seit Messbeginn - damals lag die Temperatur weltweit 0,62 Grad ├╝ber dem Richtwert. Im Jahr 2011 waren es noch 0,52 Grad dr├╝ber. Wegen der nat├╝rlichen Schwankungen werde es nicht jedes Jahr ein bisschen w├Ąrmer, sondern langfristig, ├╝ber Jahrzehnte gemessen.

"Wir sehen einen anhaltenden Trend zu h├Âheren Temperaturen", sagte der Direktor des Goddard-Centers, James Hansen. "Auch unter Ber├╝cksichtigung des k├╝hlenden Effekts eines starken La-Ni├▒a-Einflusses und geringer solaren Aktivit├Ąt in den vergangenen Jahren war 2011 eines der w├Ąrmsten Jahre."

Treibhauseffekt l├Ąsst Temperaturen steigen

Der Anteil von Kohlenstoffdioxid in der Luft habe 1880 noch bei 285 Teilen von einer Million (ppm) gelegen. Heute liegt der Wert bei 390 ppm. CO2 und andere Gase wie Methan oder FCKW sind strahlungsaktive Gase. Sie verursachen den Treibhauseffekt, der zu einer h├Âheren Oberfl├Ąchentemperatur f├╝hrt.

Die Gase absorbieren langwellige Sonnenstrahlung und erw├Ąrmen sich dabei. Sie geben die W├Ąrme an die anderen Luftmolek├╝le ab. Eine h├Âhere Lufttemperatur f├╝hrt unter anderem zu h├Âheren Oberfl├Ąchenwassertemperaturen der Weltmeere, wodurch mehr Wasser verdunstet und den Wasserdampfgehalt der Atmosph├Ąre weiter erh├Âht - wodurch wiederum mehr Sonnenstrahlen absorbiert werden.

Neuer Temperaturrekord in Sicht

Glaubt man Direktor Hansen, steht uns in den n├Ąchsten drei Jahren ein neuer Temperaturrekord bevor. Zum einen steige die Sonnenaktivit├Ąt an. Zum anderen werde der n├Ąchste El Ni├▒o erwartet - der im Gegensatz zu La Ni├▒a einen w├Ąrmenden Effekt hat.

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