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Warme Winde h├Âhlen Antarktis-Eis auch von unten aus

Von dpa
26.04.2012Lesedauer: 2 Min.
Schmilzt das Schelfeis vor der antarktischen K├╝ste, steigt der Meeresspiegel schneller
Schmilzt das Schelfeis vor der antarktischen K├╝ste, steigt der Meeresspiegel schneller (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Die Klimaerw├Ąrmung gef├Ąhrdet das Schelfeis der Antarktis auf ungeahnte Weise: Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass die warme Luft die Eisbl├Âcke nicht nur von oben abfrisst - sondern auch daf├╝r sorgt, dass das Eis von unten her schmilzt. Der Erhalt des Schlefeises vor den K├╝sten der Antarktis ist besonders jedoch wichtig: Die Eisplatten bremsen den Fluss der Gletscher ins Meer und verlangsamen so den Anstieg des Meeresspiegels.

Bei Schelfeis handelt es sich um gro├če auf dem Meer schwimmende Eisplatten. Diese sind mit Gletschern im Hinterland verbunden. In den vergangenen Jahren jedoch schoben sich die Eismassen immer schneller in den Ozean. Das gab den Forschern R├Ątsel auf, denn die Luft ├╝ber dieser Region hatte sich verh├Ąltnism├Ą├čig wenig erw├Ąrmt.

Ein Team von Wissenschaftlern aus den USA und den Niederlanden ging nun den Ursachen auf den Grund und ver├Âffentliche die Ergebnisse im Fachmagazin "Nature". Ihr Res├╝mee: Schuld sind die ver├Ąnderten Winde, die warmes Wasser unter die Eisbl├Âcke pressen.

Der Klimawandel beeinflusse auch die Windstr├Âmungen, so die Forscher. Und der Wind wiederum ver├Ąndere die St├Ąrke und die Richtung der Meeresstr├Âmungen. Das f├╝hre dazu, dass das Schelfeis wird nicht nur von warmen Winden an der Oberfl├Ąche abgeschmolzen wird, sondern auch von warmen Meeresstr├Âmungen von der Unterseite her.

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Gleichzeitig schlugen die Forscher Alarm: "├ťberall dort, wo das Schelfeis vom Meer her geschmolzen wird, schmelzen auch die Gletscher an Land schneller", berichtet der Hauptautor der Studie, Hamish Pritchard vom British Antarctic Survey". Durch die raschere Schmelze des Schelfeises werde auch die des Kontinentaleises beschleunigt - "und das tr├Ągt zum Anstieg des Meeresspiegels bei", so Pritchard.

Tonnenweise Gletscherwasser flie├čt ins Meer

F├╝r ihre Forschungen sammelten die Wissenschaftler zwischen 2003 und 2008 mit Hilfe eines auf einem Satelliten der US-Weltraumbeh├Ârde NASA angebrachten Laser-Instruments Millionen von Daten. Damit konnten sie die Ver├Ąnderungen der Dicke fast aller Schelfeis-Platten rund um die Antarktis in diesem Zeitraum nachvollziehen.

Von den 54 beobachteten Schelfeis-Platten w├╝rden 20 von warmen Meeresstr├Âmungen geschmolzen, teilten die Forscher mit. Manche der Platten nehmen demnach um einige Meter pro Jahr ab. "Als Konsequenz flie├čt tonnenweise Eis der Gletscher ins Meer."

Die Forscher hoffen, dass sie in Zukunft mit ihren Erkenntnissen genauere Prognosen ├╝ber das Ansteigen der Meeresspiegel machen k├Ânnen. "Wir sollten dazu nicht nur in den Himmel ├╝ber der Antarktis blicken, sondern auch in das umliegende Meer", sagte Pritchard.

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