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Mehr als hundert Menschen verletzt

Indisches Stier-Fest  

Mehr als hundert Menschen verletzt

17.01.2008, 16:07 Uhr | AFP

Ein traditionelles indisches Volksfest mit dem Namen "Zähmung des Stiers" endete mit über hundert Verletzten. Wie der Fernsehsender NDTV am Donnerstag berichtete, ähnelt das Jallikattu-Festival dem spanischen Stierkampf - allerdings wird der Stier dabei nicht getötet, auch dürfen keine Waffen gegen die Tiere zum Einsatz kommen. Ziel der Veranstaltung ist die Überwältigung der Stiere, indem die Teilnehmer sie bei den Hörnern packen und niederringen. In Palamedu im Bundesstaat Tamil Nadu wurden dabei dem Fernsehbericht zufolge 80 Menschen von den Stieren verletzt, in Periyasuriyur im selben Bundesstaat trugen 49 Menschen Verletzungen davon.


Verbot erst kürzlich aufgehoben
Unter den Verletzten waren dem Bericht zufolge auch Zuschauer. Die Jallikattu-Feste in Tamil Nadu waren die ersten, seit der Oberste Gerichtshof am 11. Januar ein Verbot aufgehoben hatte. Die Richter schrieben aber strengere Auflagen vor, um sicherzustellen, dass die Tiere weder verletzt noch mit Drogen besonders aggressiv gemacht werden. Der Verwaltungschef des betroffenen Bezirks wies Vorwürfe wegen Nachlässigkeit zurück. "Zu spitze und scharfe Hörner werden zurückgestutzt", sagte S. Jawahar.


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