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200 Jahre alter Champagner aus Schiffswrack schmeckt nach Lindenblüten

Hauch von Lindenblüten: 200 Jahre alter Champagner schmeckt

18.11.2010, 15:44 Uhr | AFP, dapd

Ein guter Wein reift mit den Jahren, so sagt man. Aber was ist mit einem Champagner, der 200 Jahre unter Wasser in einem alten Schiffswrack in der Ostsee lag?

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Ein Experte, der nun die Gelegenheit zu einem Geschmackstest hatte, glaubte, einen Hauch von Pfifferlingen und Lindenblüten zu erkennen. Eine Reporterin, die ebenfalls von dem Champagner kosten durfte, stellte fest, dass er nur leicht perlt und Aromen von Hefe und Honig hat.

Ältester trinkbarer Champagner

Wie dem auch sei, es handelt sich bei den im Juli in der Nähe der Inselgruppe Aland zwischen Schweden und Finnland gefundenen Flaschen um den ältesten trinkbaren Champagner der Welt. Von den Flaschen stammen mindestens drei aus der französischen Kellerei Veuve Clicquot. Das hätten Experten nach einer Untersuchung der Brandmarken auf den Korken festgestellt, erklärte das Unternehmen. Weitere Flaschen wurden der nicht mehr existierenden Champagner-Kellerei Juglar zugeschrieben.

Insgesamt wurden bei der Bergungsaktion 168 Flaschen geborgen, wie Vertreter der halbautonomen finnischen Inselgruppe erklärten. Nicht alle Flaschen seien in Ordnung, aber die meisten in gutem Zustand, hieß es. Die Flaschen wurden auf den Anfang des 19. Jahrhunderts datiert. Experten vermuten, dass es sich um eine Lieferung des französischen König Ludwig XVI. für den russischen Zarenhof handelte.

"Großartig! Wunderbar!"

Bislang hielt das Champagner-Haus Perrier-Jouet den Rekord. Ein Champagner von 1825 war demnach der älteste, der noch zur Verfügung steht. Champagner-Experte Richard Juhlin äußerte sich begeistert über denn Fund. "Großartig! Wunderbar!" erklärte er nach den ersten Schlucken.

Was am meisten auffalle, sei das intensive Aroma, erklärte er. Insgesamt durften 20 Personen von beiden geöffneten Flaschen probieren. Einige Flaschen werden wohl auch zur Auktion kommen, wo sie Preise von jeweils mehr als 100.000 Euro erzielen könnten, erklärte Juhlin. Der Rest soll jüngeren Jahrgängen untergemischt und verkauft werden.

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