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GroKo zu Wort des Jahres 2013 gekürt: Das sind die Top-Begriffe

Entscheidung gefallen  

"GroKo" ist Wort des Jahres 2013

13.12.2013, 13:53 Uhr | t-online.de, AFP, dpa

GroKo zu Wort des Jahres 2013 gekürt: Das sind die Top-Begriffe. Sprachforscher der Gesellschaft für deutsche Sprache haben das Wort des Jahres 2013 gekürt. (Quelle: dpa)

Sprachforscher der Gesellschaft für deutsche Sprache haben das Wort des Jahres 2013 gekürt. (Quelle: dpa)

"GroKo" ist das Wort des Jahres 2013. Es steht für die geplante große Koalition aus CDU/CSU und SPD.

Dieses Wort charakterisiere das Jahr in besonderer Weise, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden ihre Wahl. Es sei zudem eine interessante, sprachspielerische Wortbildung, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, Armin Burkhardt. Die Abkürzung zeige in ihrem Anklang an "Kroko" beziehungsweise "Krokodil" eine halb spöttische Haltung gegenüber dem sich abzeichnenden Regierungsbündnis, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache ihre Entscheidung.

Auf Rang zwei kam die Bezeichnung "Protz-Bischof" für den in die Kritik geratenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Auf den dritten Platz kam die "Armutseinwanderung". Der Begriff beschreibt die Einwanderung von Menschen aus Krisengebieten in Afrika nach Europa und innerhalb Europas aus Ländern wie Rumänien und Bulgarien in wohlhabendere Länder wie Deutschland.

"Zinsschmelze" und "Big-Data"

Auf Rang vier landete die Bezeichnung "Zinsschmelze", die auf die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) anspielt. Der Ausdruck "Big Data" im Zusammenhang mit der Überwachung persönlicher Daten durch Geheimdienste schaffte es auf den fünften Platz.

Die Jury hatte ihre zehn "Wörter des Jahres 2013" aus mehr als 2400 Vorschlägen ausgewählt. Dabei geht es laut Akademie nicht um Häufigkeit, sondern um eine Art sprachliche Chronik des zu Ende gehenden Jahres.

"Rettungsroutine" abgelöst

Vergangenes Jahr hatten sich die Sprachwissenschaftler für "Rettungsroutine" als Wort des Jahres entschieden. 2011 fiel die Wahl auf "Stresstest". Bezogen auf die Proteste gegen das Bahnhofsprojekt "Stuttgart 21" lautete die Entscheidung 2010 "Wutbürger".

2009 kam die "Abwrackprämie" zum Zug und 2008 die "Finanzkrise". 2007 fiel die Wahl auf "Klimakatastrophe" und 2006, im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, auf "Fanmeile". 2005 wurde die damals frisch ins Amt gekommene Angela Merkel mit "Bundeskanzlerin" gewürdigt. 2004 machte "Hartz IV" das Rennen und 2003 "das alte Europa".

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